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Hora

Hora

Tanzstück von Ohad Naharin

Choreografie: Ohad Naharin
Musik: Isao Tomita, Ryoji Ikeda
Bühnenbild: Avi Yona Bueno, Amir Raveh
Kostüme: Eri Nakamura

Gastspiel im Teatro Astra, Turin (Italien).
Karten erhältlich unter http://fondazionetpe.it/spazi/teatro-astra/

»Hora« – dieser Begriff weckt verschiedene Assoziationen. Am ehesten denkt man wohl an das spanische und portugiesische Wort für »Stunde«. Doch mit solchen Begriffszuweisungen will der weltberühmte israelische Choreograf Ohad Naharin nichts zu tun haben. Vielmehr geht es ihm in seinen Stücken um eins: Tanz als sinnstiftende Erfahrung der Gruppe. Auch in »Hora« stützt sich Ohad Naharin auf ein von ihm konzipiertes Bewegungssystem mit dem Namen »Gaga«. Gaga ist weniger eine Technik als vielmehr eine Methode, durch bestimmte Begrifflichkeiten die Bewegungsphantasie zu stimulieren und ein erhöhtes Bewusstsein für die einzelnen Körperteile sowie für Raum und Zeit zu entwickeln. »Hora« entstand 2009 für die Batsheva Dance Company. Das Ballett des SST ist die erste Kompanie weltweit, die von Ohad Naharin eine Lizenz zur Einstudierung dieses Stücks erhalten hat.

Aufführungsdauer: 1 Stunde 15 Minuten

Karten erhältlich unter: fondazionetpe.it/spazi/teatro-astra/

 

 

Mittwoch22. Mär 19:00
Donnerstag23. Mär 21:00

©Bettina Söß

©Bettina Söß

©Bettina Söß

©Bettina Söß

©Bettina Söß

©Bettina Söß

©Bettina Söß




»[...] sah man die Tänzer bis in ihre letzte Muskelfaser derart durchglüht und gepackt, strahlend vor Intensität und Konzentration in der Bewältigung der fremden, unkonventionellen Tanzsprache. [...] Ein großer Abend ist es, ein energetisches Werk, das nach einem messerscharfen, aber unergründlichen Plan pulsiert, explodiert oder verdimmt als sei es eine biologische Zelle oder das Universum selbst.«
(Cathrin Elss-Seringhaus, Saarbrücker Zeitung)

»[...] da gibt es viel zu entdecken: außergewöhnliche Bewegungsmuster, weiche Gesten der Erhabenheit, zuckende Faustkämpfe, ausgestellte Handrücken, fließende Windungen der Rücken. Das Ensemble selbst scheint überwältigt von dieser ganz anderen Konzentration auf individuelle Körperfantasien, die sich mal zu einem großen Ganzen zu formen scheinen, dann aber immer wieder auseinanderbrechen. [...] Grandiose Lichtstimmungen. Spiele mit Schatten und Klarheit. Die Tänzer in kurzer schwarzer Turn-Trainings-Kleidung. Die immense Kraft dieser Produktion kommt unmittelbar aus ihren Körpern heraus. Instrumente, die das Saarbrücker Ensemble virtuos beherrscht. Das beweist dieser Abend, der aus dem Saarland hinausweist in die Spitze der internationalen Szene.«
(Stefan Schmidt, SR 2)

»Hora ist ein assoziatives Stück, das den Einzelnen immer wieder neu in Bezug zur Gruppe setzt. Es gibt viel zu gucken, spüren, entdecken. Für den Zuschauer ebenso wie für die Tänzer.«

(Susanne Kirchhofer, SR Fernsehen, aktueller bericht)