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KingKong #weißefrau

KingKong #weißefrau

Ein Live-Film von Klaus Gehre

Inszenierung und Bühne: Klaus Gehre
Musik: Maxi Menot
Dramaturgie: Ursula Thinnes

Premiere am Sonntag, 26. März 2017 in der sparte4

Das ist der Abschluss einer Trilogie über die Dinge, welche unsere Zivilisation bedrohen. Nach der künstlichen Intelligenz (Blade Runner) und dem blinden Glaube an die technische Überlegenheit (Titanic) erschüttert nun das Fremde, der menschenähnliche aber unberechenbare, der virile aber nur bedingt vernunftbegabte Primat König Kong unsere bürgerliche Existenz samt Frau. Der dunkle, behaarte Riesenaffe aus Afrika ist seit bald hundert Jahren eine schrille popkulturelle Projektionsfläche für die geballten Ängste des zivilisatorisch gut gesicherten weißen Menschen im reichen Westen. Und mit Projektionsflächen kennt Klaus Gehre sich aus. Schließlich ist er Spezialist für Theater in Filmkulissen bzw. für Schauspieler*innen, die live Blockbusterkino drehen bzw. selber darin agieren … und das Ganze zugleich dekonstruieren ... oder so.

Spieldauer: 1 Stunde und 20 Minuten

       
Sonntag26. Mär 20:00
Samstag01. Apr 20:00
Mittwoch05. Apr 20:00 Einführung 30 Min. vor Beginn
Freitag21. Apr 20:00
Samstag22. Apr 20:00
Freitag28. Apr 20:00
Donnerstag18. Mai 20:00
 Sonntag28. Mai20:00
 Samstag03. Jun20:00
 Freitag09. Jun20:00
 Donnerstag15. Jun20:00
Olga Netrebko Sophie Köster
Igor Stravinski / Mario Ernesto Flaviatore Klaus Müller-Beck
Bernd Hofer / Antoine Flaubert Christian Higer
F. Lex Baxter Robert Prinzler
Ms. Giddy / Ms. Loriin Gabriela Krestan

© Marco Kany

© Marco Kany

© Marco Kany

© Marco Kany

© Marco Kany

© Marco Kany

© Marco Kany

© Marco Kany

© Marco Kany



»Die vielen popkulturellen Wiedergänger verstricken sich grandios in ihrem selbst ausgelegten Geflecht. Die Schauspieler leisten doppelte Arbeit: Denn sie alle filmen live mit Camcordern die liebevoll gebastelten Objekte, die auf die Leinwand projiziert werden. Die daraus entstehenden Kulissen […] tragen den Chic des Unfertigen und Improvisierten, sich jeder Deutungshoheit Entziehenden. In der Tat ergibt das ein „diskursives Bildgewitter“, das unterhält […]«
Saarbrücker Zeitung, 28. März 2017