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Premiere am Samstag, 25. März 2017 im Staatstheater

Othello

von William Shakespeare

Inszenierung: Dagmar Schlingmann
Bühnenbild: Sabine Mader
Kostüme: Inge Medert
Musik: Alexandra Holtsch
Dramaturgie: Bettina Schuster-Gäb

Premiere am Samstag, 25. März 2017 im Staatstheater

Mit der deutschsprachigen Erstaufführung der Szene DIE FREMDEN, übersetzt von Frank Günther

Die Welt, ein Spiel. Ein Statusspiel. Als solches erlebt sie Feldherr Othello. Er ist dabei Karriere zu machen – ein aufrichtiger Charakter, angesehen in Heer, Staat und bei der begehrten Desdemona. Die beiden aufrichtig Liebenden sind verlobt. Doch Erfolg schafft Neider: Othellos niederträchtigster ist Jago, sein Fähnrich. Weil er keine Beförderung erhalten hat und auch sonst gerne mehr gälte, entspinnt er eine teuflische Intrige. Geschickt entfacht er Othellos Eifersucht und instrumentalisiert auch die Machtgelüste anderer, um ihn zu Fall zu bringen. Dass es sich bei Othello erkennbar um einen Andersverwurzelten handelt, würzt die Intrige zusätzlich mit Hass…


Wann gilt ein Mensch als integriert? Shakespeare entlarvt Gier, Geltungsdrang und Verlustangst als die eigentlichen „Barbaren“ seiner Zeit. Dies unterstreicht eine Shakespeare-Szene aus dem Stück namens "Sir Thomas Morus", von Verlagsseite betitelt mit DIE FREMDEN, welche erst kürzlich eindeutig seiner Autorenschaft zugesprochen wurde. Sie ist am Saarländischen Staatstheater, in einer Übersetzung von Frank Günther - dem einzigen Shakespeare-Übersetzer weltweit, der sämtliche seiner Stücke übertragen hat - zum ersten Mal deutschsprachig auf der Bühne zu erleben.



               
 Samstag25. Mär19:30
 Samstag01. Apr19:30 Einführung 30 Min. vor Beginn
 Dienstag04. Apr19:30
 Sonntag09. Apr18:00
 Freitag21. Apr19:30 Einführung 30 Min. vor Beginn
 Freitag28. Apr19:30 Einführung 30 Min. vor Beginn
 Sonntag28. Mai18:00
 Freitag09. Jun19:30
Othello Ali Berber
Desdemona Vanessa Czapla
Roderigo Heiner Take
Cassio Cino Djavid
Doge von Venedig Gertrud Kohl
Brabantio Klaus Meininger
Gratiano Marcel Bausch