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Tartuffe

Tartuffe

Komödie von Molière

Deutsche Fassung von Wolfgang Wiens

Inszenierung: Michael Talke
Bühnenbild: Barbara Steiner
Kostüme: Agathe MacQueen
Musik: Alexandra Holtsch
Dramaturgie: Ursula Thinnes

Premiere am Samstag, 28. Januar 2017 im Staatstheater

Tartuffe ist der rechtschaffenste Mensch, den man sich denken kann. Was er sagt, kann als Maxime dienen. Sie wollten schon immer eine Anleitung für ein besseres Leben? Fragen Sie Tartuffe. Sein Rat wird Ihr Leben verändern.
Das denkt Orgon.

Tartuffe ist ein hinterhältiger Gauner, dem es nur um den eigenen Profit geht. Seine Moral reicht nur soweit, wie er Orgons Frau Elmire nachstellen kann. Letzten Endes ist er nichts weiter als ein kalter, empathiefreier Widerling.
Das denkt Orgons Familie.

Molière hat mit seinem »Tartuffe« eine unsterbliche Komödie geschaffen, deren gesellschaftliche Sprengkraft für Molière 1664 fast zum Verhängnis geworden wäre. Mit einer scharfen Klinge decouvriert Molière eine den bloßen Konventionen verpflichtete Gesellschaft als labil und anfällig für Demagogie und Fanatismus.

Spieldauer: 1 Stunde und 45 Minuten

Samstag28. Jan 19:30
Donnerstag02. Feb 19:30 Einführung 30 Min. vor Beginn
Dienstag07. Feb 19:30 Einführung 30 Min. vor Beginn
Freitag10. Feb 19:30
Sonntag12. Feb 14:30 Einführung 30 Min. vor Beginn
Freitag17. Feb 19:30 Einführung 30 Min. vor Beginn
Freitag10. Mär 19:30
Mittwoch15. Mär 19:30 Einführung 30 Min. vor Beginn
Sonntag19. Mär 18:00 Theatertag
Freitag07. Apr 19:30
Dienstag25. Apr 19:30
Mittwoch17. Mai 19:30
Madame Pernelle Cino Djavid
Mariane Marcel Bausch
Cléante Yevgenia Korolov
Tartuffe Christian Higer
Dorine Nina Schopka

© Thomas M. Jauk

© Thomas M. Jauk

© Thomas M. Jauk

© Thomas M. Jauk

© Thomas M. Jauk

© Thomas M. Jauk

© Thomas M. Jauk

© Thomas M. Jauk

© Thomas M. Jauk

© Thomas M. Jauk




»Eine tolle schauspielerische Gesamtleistung: keiner sticht hervor, keiner fällt ab und alle sind in Bestform. Eine fantastisch schräge Komödie, verschärft dadurch, dass Tochter und Mutter von Männern gespielt werden.«

Karsten Neuschwender, SR2 Kulturradio, 30. Januar 2017