Inspirationskonzert Ludwig van Beethoven

»Egmont« op. 84 (Schauspielmusik), 2. Sinfonie D-Dur op. 36

Bild des Komponisten Ludwig van Beethoven | Bild: stock.adobe.com©magoodesign

Ihre Sicherheit und Gesundheit liegen uns am Herzen. Für den Besuch unserer Spielstätten und der Vorverkaufskasse gelten daher die allgemein bekannten Hygieneregeln:

  • Abstand (1,50 m)
  • Nies- und Hustenetikette (in die Armbeuge)
  • Handhygiene (Desinfektionsspender vorhanden)
  • NEU: Gemäß der aktuellen Infektionsschutzverordnung des Regionalverbands Saarbrücken muss der Mund-Nasen-Schutz derzeit auch während der Vorstellung getragen werden.

Einlass in alle Spielstätten und Zuschauersäle 30 Minuten vor Vorstellungsbeginn; kein Nacheinlass nach Beginn der Aufführung.
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Inspirationskonzert Ludwig van Beethoven

»Egmont« op. 84 (Schauspielmusik), 2. Sinfonie D-Dur op. 36

»Diesen herrlichen Egmont, den ich, indem ich ihn ebenso warm als ich ihn gelesen, wieder durch sie gedacht, gefühlt und in Musik gegeben habe.« So schrieb Ludwig van Beethoven in seinem ersten Brief (1811) an Goethe und im Juli 1812 trafen sich die beiden Größen erstmals leibhaftig. Beethoven war fasziniert von den Werken Goethes, er spürte, dass sie sowohl durch den Inhalt, als auch den Rhythmus ihrer Sprache eine große Gewalt über ihn hatten. Er sah seine Musik als Vermittlerin des »geistigen Lebens zum sinnlichen«. Goethe war schließlich begeistert von Beethovens Schauspielmusik und stimmte einer Einrichtung dieser mit neuen verbindenden Zwischentexten für den Konzertsaal zu. Wenn gemeinhin meist nur die geniale Ouvertüre der Schauspielmusik im Konzertsaal erklingt, bringen wir unserem Konzertpublikum im Inspirationskonzert »Beethoven« die komplette Schauspielmusik zu Gehör – mit verbindenden Texten, gesprochen vom Schauspieler des Staatstheaters Bernd Geiling, und der Sopranistin Marie Smolka, welche die Lieder des Klärchens singen wird.

In einer Zeit tiefster Niedergeschlagenheit, kurz nach der Niederschrift des Heiligenstädter Testaments, entstand 1802 Beethovens 2. Sinfonie. Was dabei verwundert, dass in ihr dennoch eine unbeschwerte, heitere Stimmung herrscht. Ein Autor nannte sie »geradezu aggressiv fröhlich«. Die Kritiker der Uraufführung empfanden Beethovens »Streben nach dem Neuen und Auffallenden« als nachteilig und auch heute wird die 2. Sinfonie nicht so gefeiert, wie sie es eigentlich verdient. Das liegt vielleicht daran, dass ihr das »Weltwunder« der 3. Sinfonie folgte. Wir haben sie nicht vergessen und der 1. Kapellmeister des Staatstheaters Justus Thorau wird ihr gebührend Ehre verschaffen.


Großes Haus
Dauer: 90 Min

Termine

Besetzung



Es spielt das Saarländische Staatsorchester.

Es spielt das Saarländische Staatsorchester.