1. Sinfoniekonzert Liebe und Glaube

Richard Wagner Ouvertüre und Bacchanal aus der Oper »Tannhäuser und der Sängerkrieg auf Wartburg«

Richard Wagner Fünf Gedichte für eine Frauenstimme (»Wesendonck-Lieder«)

Paul Hindemith Sinfonie »Mathis der Maler«

1. Sinfoniekonzert Liebe und Glaube

Richard Wagner Ouvertüre und Bacchanal aus der Oper »Tannhäuser und der Sängerkrieg auf Wartburg«

Richard Wagner Fünf Gedichte für eine Frauenstimme (»Wesendonck-Lieder«)

Paul Hindemith Sinfonie »Mathis der Maler«

 

Auf der einen Seite die Liebe, auf der anderen der Glaube – Richard Wagners Tannhäuser hadert: So wie ihn die flirrende Erotik der Göttin Venus gefangen nimmt, so stark ist der Kontrast zur keuschen, irdischen Liebe. Dieser Widerspruch erklingt in der Ouvertüre zu »Tannhäuser« ebenso wie den Venusberg-Bacchanalen, als Ringen zwischen scheinbar unvereinbaren Konzepten von Liebe.

Aber Wagners musikalische Auseinandersetzung mit komplizierten Liebesbeziehungen erstreckt sich nicht nur auf diese Oper, auch die »Wesendonck-Lieder«, benannt nach der Autorin der zugrunde liegenden Gedichte, Mathilde Wesendonck, der Gattin von Wagners Mäzen, sind eine Studie in vertrackten Liebessituationen und gelten als Inspiration zu »Tristan und Isolde«.

Eine ganz andere Form von Überwältigung thematisiert Paul Hindemith in seiner Sinfonie »Mathis der Maler«, denn darin herrscht kein Konflikt zwischen Profanem und Sakralem. Die Schönheit des mittelalterlichen Isenheimer Altars mit seinen enigmatisch-ätherischen Gemälden inspirierte ihn später auch zu seiner gleichnamigen Oper.

 


Großes Haus

Termine

Besetzung



Sopran

Saarländisches Staatsorchester:

I. Violinen

Wolfgang Mertes, Timothy Braun, Lutz Bartberger, Tae-Keun Lee, Karla Beyer, Emilia Gausse, Nao Katsumata, Sachiko Ota, Hiroko Tominaga-Topp, Peronnik Topp

II. Violinen

Danny Gu, Luis Martínez-Eisenberg, Hanna Bruchholz, Isabelle Herhammer, Sachiko Doi, Inna Maslova, Ursula Pistorius, Martin Ruppert

Bratschen

Ekkhart Fritzsch, Haruko Imazawa, Isabelle Manck, Leszek Kusmirek, Michal Ondruj, Martina Schnepp

Violoncelli

Benjamin Jupé, Jan Krause, Marie-Hélène Brendle, Adrian Janke, Angela Prinz, Hanatsu Uemura

Kontrabässe

Thomas Strey, Lutz Müller, Duck Kyu Yoon, Motonobu Futakuchi

Flöten

Dorothee Strey, Eva Abels, Mechtild Diepers

Oboen

Stanislav Zhukovskyy, Andrij Gudzij

Klarinetten

Günter Schraml, Jörg Leiser

Fagotte

Katja List, Nicolas Horry

Hörner

Anton Richter, Holger Nießing, Regina Mickel, Reinhold Ernst

Trompeten

Marc Kienle, Dominik Schugk, Christian Deuschel

Posaunen

Philipp Schum, Wolfgang Bichlmeier, Helmut Wendeler

Tuba

Bernd Schäfer

Pauke/Schlagzeug

Matthias Weissenauer, Martin Hennecke, Alexander Lenk, Dominik Minsch, David Reindl; Sebastian Schmid

Harfe

Shiho Minami

Orchesterwarte

Alexey Kulemin, Klaus Schaan, Takayuki Shiraishi Konzertpädagogin

Orchesterinspektion

Joan-Lluís Magrané

Notenbibliothekar

Fabian Mayer

Orchestermanager

Alfred Korn