4. Sinfoniekonzert Das Spiel der Wellen

Felix Mendelssohn Bartholdy (1809–1847) Märchen von der schönen Melusine F-Dur op. 32
Felix Mendelssohn Bartholdy  Konzert für Violine und Orchester e-Moll op. 64
Sergej Rachmaninow (1873–1943)  Die Toteninsel a-Moll op. 29, Sinfonische Dichtung für großes Orchester zum Gemälde von Arnold Böcklin
Claude Debussy (1862–1918)  La Mer

Kirill Troussov Photo: Marco Borggreve

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4. Sinfoniekonzert Das Spiel der Wellen

Felix Mendelssohn Bartholdy (1809–1847) Märchen von der schönen Melusine F-Dur op. 32
Felix Mendelssohn Bartholdy  Konzert für Violine und Orchester e-Moll op. 64
Sergej Rachmaninow (1873–1943)  Die Toteninsel a-Moll op. 29, Sinfonische Dichtung für großes Orchester zum Gemälde von Arnold Böcklin
Claude Debussy (1862–1918)  La Mer

Mit seiner Melusinen-Konzertouvertüre versetzt uns Mendelssohn mitten in die von Wilhelm Tieck vorgegebene Märchenwelt. Seine Liebe für das Erlebnis Meer verbindet sich in diesem Werk mit dem Ausdruck von Glück und Leid der Liebenden, dem stolzen Ritter und dem verführerischen Zauber der Meerjungfrau. Das Wellenmotiv am Ende des Stückes griff später Richard Wagner in seinem »Rheingold« auf.

Mendelssohns Violinkonzert e-Moll entstand während eines erholsamen Sommerurlaubs bei seiner Familie in Bad Soden am Taunus. Es scheint, als spiegele das Werk die unbeschwerten Tage des Sommers wider. Es ist ein typisches Kind der musikalischen Romantik, voll blühender Melodik, virtuoser Brillanz und feinnerviger Instrumentation.

Rachmaninows »Toteninsel« entstand in seiner Dresdener Zeit. Spaziergänge durch den Volkspark mit dem vielhundertjährigen Baumbestand halfen ihm, gegen seine depressiven Zustände anzukämpfen. Das Böcklinsche Gemälde »Die Toteninsel« übte eine magische Kraft auf ihn aus. Eine immer wiederkehrende rhythmische Begleitfigur malt in seinem Poem das Schaukeln von Boot und Wellen.


TIPP: Jeweils 45 Minuten vor Konzertbeginn findet eine Einführung mit Hintergrundinfos zu Werken und Komponisten statt.
Und kleine Konzertbesucher von 4 bis 9 Jahren sind am Sonntag herzlich zur Kindermusikwerkstatt eingeladen: Hier können sie spielerisch die Welt der Musik entdecken – beim Malen, beim Bau von Instrumenten und vieles mehr. Anmeldung unter (0681) 3092-486, Kosten pro Kind 3 € (Angebot gilt nur in Kombination mit Konzertkarten).

Normal

09.01.2022, 11:00

Normal

10.01.2022, 19:30

Congresshalle

Termine

Besetzung


1. Violine:  Wolfgang Mertes, Timothy Braun, Haiganus Cutitaru, Lutz Barberger, Tae-Keun Lee, Karla Beyer, Anna Kudryavtseva, Jürgen Lantz, Sachiko Ota, Hiroko Tominaga-Topp, Peronnik Topp, Gisela Arnold, Yunji Go, Jimi Shin  

2. Violine:  Danny Gu, Rocío García Pérez, Hanna Bruchholz, Isabelle Herhammer, Christine Christianus, Sachiko Doi, Pauline Kopp, Kai-Holger Meier, Ursula Pistorius, Martin Ruppert, Maarja Oserov, Johannes Sauer         

Viola:  Ekkehart Fritzsch, Denis Theis, Haruko Imazawa, Isabelle Manck, Friederike Jerrentrup, Michal  Ondruj, Martina Schnepp, Monika Bagdonaite, David Kapchiev, Justyna Sikorska

Violoncello:  Benjamin Jupé, Liav Kerbel, Marie-Hélène Brendle, Jan Krause, Angela Prinz, Martin Vogtel, Sebastián Escobar Avaria, Jieun Yang

Kontrabass:  Thomas Strey, Lutz Müller, Duck Kyu Yoon, Frank Grandjean, Yunsoo Lee, Katja Pendzig

Flöte:  Dorothee Strey, Mechtild Diepers, Eva Abels

Oboe:  Stanislav Zhukovskyy, Raphael Klockenbusch, Andriy Gudziy

Klarinette:  Günter Schraml, Jörg Lieser, Jan Creutz

Fagott:  Marlene Simmendinger, Anso Fiedler, Chi-Tih Wang, Nicolas Horry

Horn:  Anton Richter, Holger Nießing, Julie Moreau, Reinhold Ernst, Regina Mickel, Christoph Latzel

Trompete:  Christian Deuschel, Martin Schneider, Marc Kienle, Gabor Reiter, Philipp Bölk

Posaune:  Wolfgang Bichlmeier, Helmut Wendeler, Stefan Bender

Tuba: Bernd Schäfer

Pauke:  Martin Hennecke

Schlagzeug: Alexander Lenz, Dominik Minsch, Thomas Varga

Harfe:  Nora von Marschall, Isabelle Müller