Konzert in der Ludwigskirche

Werke von Charles Ives, Arthur Honegger und Wolfgang Amadeus Mozart

Ludwigskirche Saarbrücken | Foto: Honkphoto

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  • Handhygiene (Desinfektionsspender vorhanden)
  • Mund-Nasen-Bedeckung (Ausnahme: Am Platz im Zuschauersaal kann die Maske abgenommen werden).

Einlass in alle Spielstätten und Zuschauersäle 30 Minuten vor Vorstellungsbeginn; kein Nacheinlass nach Beginn der Aufführung.
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Konzert in der Ludwigskirche

Werke von Charles Ives, Arthur Honegger und Wolfgang Amadeus Mozart

Stefan Neubert (Dirigent), Saarländisches Staatsorchester


Charles Ives »The Unanswered Question«
Arthur Honegger Sinfonie Nr. 2 H153
Wolfgang Amadeus Mozart Serenade B-Dur für zwölf Bläser und Kontrabass, KV 361 (»Gran Partita«)


Mit der »immerwährenden Frage nach dem Sein« eröffnen Dirigent Stefan Neubert und die Musiker des Staatsorchesters das Konzert in der Ludwigskirche. Charles Ives hat sie gestellt – »The Unanswered Question«, seinem 1908 komponierten Werk, mit dem er zu einem Pionier der Moderne wurde. Es ist das populärste Werk des Komponisten, eine Meisterleistung – ganze sechs Minuten für eine unbeantwortete Kernfrage des Lebens. Ein witziges Paradoxon? Auf jeden Fall ein musikalischer Geniestreich, der nach aufmerksamen Zuhörern verlangt.

»In der Musik drücke ich nichts anderes als meine Gedanken aus ...«

Aufmerksamkeit verlangen auch die Sinfonien von Arthur Honegger, deren Gesamtheit er als ein ideelles Universum verstand, als Glaubensbekenntnis und Botschaft an die Menschheit, sich gegen Freiheitsbeschränkungen zur Wehr zu setzen. Die 2. Sinfonie für Trompete und Streicher entstand 1941. »Wenn dieses Werk Ergriffenheit ausdrückt oder zu erwecken vermag, so liegt der Grund darin, dass sie sich mir auf ganz natürliche Weise aufgedrängt hat. Denn in der Musik drücke ich nichts anderes als meine Gedanken aus …« formulierte Honegger im Anhang des Werkes.

»Als hörte ich die Stimme Gottes«:
Mozarts »Gran Partita«

»Grand Partita« ist die populäre Bezeichnung für Mozarts 1781 komponierte Serenade Nr. 10 in B-Dur. Der britische Dramatiker Peter Shaffer hat Mozarts vorgeblichen Widersacher Antonio Salieri in seinem Stück »Amadeus« über dieses einzigartige Werk sagen lassen: »So eine Musik hatte ich noch nie vernommen. Voll tiefster Sehnsucht; einer so unstillbaren Sehnsucht, dass ich erbebte und es mir schien, als hörte ich die Stimme Gottes« – besser kann man es nicht ausdrücken.

 


Ludwigskirche

Termine

Freitag, 06. Nov 2020, 19:30

Samstag, 07. Nov 2020, 19:30

Besetzung