Presse-Stimmen


»Celis bedient sich Motiven unterschiedlicher Versionen des Märchens und kreiert  daraus seine ganz eigene Fassung mit auch neuen Figuren:  Dabei schlägt er einen Bogen vom Mittelalter bis zur Gegenwart. […] Celis‘ Dornröschen ist ein rasantes, überbordendes Stück, das eine große Bandbreite modernen Tanzes zeigt.«
Mehr sehen/hören...

SR: aktueller bericht, Susanne Kirchhofer, 29.09.17

»Die neu engagierte Mahomi Endoh gibt als Titelheldin einen großartigen Einstand: zerbrechlich und zäh, kraftvoll und gebrochen. Derweil stolpert der Saarbrücker Ballettchef über wirr ausgelegte Erzählfäden. Immerhin servierte er dem Premierenpublikum am Samstag im Staatstheater nicht die übliche Teenager-Erweckungsgeschichte, sondern hob ab auf den ewigen Kreislauf und Kampf zwischen zerstörerischen und guten Kräften in der Welt.«
Mehr lesen...

Saarbrücker Zeitung, Cathrin Elss-Seringhaus, 02.10.17

Dornröschen

 

ZU SCHÖN, UM WAHR ZU SEIN
Peter I. Tschaikowsky und die Kraft, die alles verzaubert

Wenn uns etwas märchenhaft erscheint, dann ist es so schön, dass es nicht von Menschenhand allein geformt sein kann. Ein Tag, ein Urlaub, eine Hochzeit: Das Märchenhafte hat immer mit einer Verzauberung zu tun. Und wer zaubert uns den Alltag schön? Die Feen, die Hexen und die Zauberer. Aber was die Fee verschönert, das kann sie auch in Grund und Boden verfluchen. Wer hätte das nicht eindrücklicher erlebt als jene Prinzessin, die wir heute Dornröschen nennen? 100 Jahre musste sie schlafen, nur weil eine Fee nicht zur Taufe eingeladen wurde. Das Gute und das Böse entspringen derselben Kraft. Und wer den Saarbrücker Ballettchef kennt, der weiß, dass er gern der Sache auf den Grund geht.

Er und seine Kompanie nähern sich der Energiequelle, von der alles ausgeht. Doch Vorsicht: Oft fangen Prinzen und Prinzessinnen Feuer und verbrennen sich doch die schönen Finger, wenn sie sich der alles verändernden Kraft zu sehr nähern. Davon können auch „Schwanensee“-Siegfried und andere ein Lied singen. Als junge Weltveränderer wie die Brüder Grimm oder Clemens Brentano Märchen aufschrieben, da wussten auch sie, dass das Pendel zu beiden Seiten hin ausschlagen kann. Dunkle oder helle Romantik? Peter I. Tschaikowsky hat beides in unvergängliche Musik gegossen, weil auch er wusste, dass nicht jeder Zauber für den Alltag gemacht ist.

Premiere


Großes Haus

30.09.2017

Termine


Großes Haus

Dauer: 90 Min
Montag, 25. Dez 2017, 18:00 h

Sonntag, 07. Jan 2018, 18:00 h

Besetzung


Choreographie
Musikalische Leitung
Bühnenbild
Dramaturgie

Carabosse/Prinz der Dunkelheit/Mutter (1940)
Prinz Florimund
Aurora als Kind: Lilith Fuß/ Lina Janoschka/ Sarah Wollbold
Prinz Florimund als Kind: Marin Gauer/ Elias Kalla
Hof, Prinzen, Sterbende Prinzen, Gesellschaft 1939, Krankenschwestern: Ensemble des Saarländischen Staatsballetts
Saarländisches Staatsorchester
Aurora als Kind: Lilith Fuß/ Lina Janoschka/ Sarah Wollbold
Prinz Florimund als Kind: Marin Gauer/ Elias Kalla
Hof, Prinzen, Sterbende Prinzen, Gesellschaft 1939, Krankenschwestern: Ensemble des Saarländischen Staatsballetts
Saarländisches Staatsorchester