Presse-Stimmen


»Zu  Recht  erhielten  die  Tänzer  am  Schluss  den  Hauptapplaus,  er  wollte  kaum  enden.  Und  auch  das  Staatsorchester  (Leitung:  Stefan  Neubert),  das  Beethovens  Musik  mit  der  nötigen  Verve versah, wurde gefeiert.«

Cathrin Elss-Seringhaus, Saarbrücker Zeitung

»Ein furioser Ballettabend, an dem das Ensemble all sein Können zeigt.«

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Susanne Kirchhofer, SR Fernsehen

»Beethovens Musik, Hoeschs Elektronik, Stijn Celis‘ Choreographie, umgesetzt von wunderbaren Musikern und Tänzern, das reicht für einen Abend, der verzaubert.«

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Denise Dreyer, SR3 Saarlandwelle

»Dieses Ballett zum Beethoven-Jubiläum – übrigens in einer Kooperation mit der Beethoven-Stadt Bonn – war ein großer Coup, vor dem man den Hut ziehen muss.«

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Friedrich Spangemacher, Opus Kulturmagazin

Prometheus

DAS SCHÖPFUNGSPRAKTIKUM
Und Prometheus brachte die Kunst ...

 

Das Beethoven-Jahr 2020 dürfte anstrengend werden. Sämtliche Werke werden von bekannten und weniger bekannten Künstlern neu interpretiert. Wie man sich am besten vorbereitet? So, wie sich der Meister selbst vorbereitet hat. In seiner 1801 uraufgeführten Ballettmusik »Die Geschöpfe des Prometheus« legt Ludwig van Beethoven viele seiner großen sinfonischen Ideen bereits an. Wer hören mag, kann Instrumentierungen und Motivwendungen erkennen, wie sie in der »Eroica«, der schicksalsschwangeren »Fünften« oder der tänzerischen »Siebten« wiederkehren. Und wenn das Bassethorn mit der Harfe fl irtet, schnalzen Beethoven-Kenner mit der Zunge: Solch klingende Gewürze sind wie Wasserzeichen und schulen den Umgang mit dem Genie aus Bonn. Für die Tänzerinnen und Tänzer aber ist es noch spannender, jener durch diese »Prometheus«-Musik fl irrende Ungeduld mit ihren Körpern nachzuspüren. Das Vibrieren und Fiebern gilt der Veränderung Europas, die Beethoven zu dieser Zeit noch Konsul Napoleon zutraute. Der neue Mensch, wie Prometheus ihn schafft, erhält neue Fähigkeiten und Freiheiten. In der Mythologie gibt Prometheus dem Menschen die Macht über die Natur zurück, da er ihnen das von Zeus geraubte Feuer überlässt. Im Ballett ersetzt die Kunst diese Naturgewalt – kein Wunder bei Feuerkopf Beethoven. Er ist sich sicher, dass die Veränderung das Gute erschaffen wird. In der Kunst wie in der Politik. Doch die zweite Hoffnung zerbricht nur drei Jahre später, als Napoleon Europa selbstsüchtig unterwirft. Stijn Celis ist seit der Spielzeit 2014/2015 künstlerischer Leiter des Saarländischen Staatsballetts. Von 2004 bis 2007 war er Ballettdirektor am Stadttheater Bern. Im Lauf seiner Karriere hat er für renommierte Kompanien wie die Grands Ballets Canadiens, das Tanzensemble der Göteborger Oper, das Nederlands Dans Theater oder das Semperoper Ballett choreographiert.

Premiere


Großes Haus

05.10.2019

Termine


Großes Haus

Dauer: 90 Min , Einführung 30 Min vor Beginn

Samstag, 23. Nov 2019, 19:30

Freitag, 20. Dez 2019, 19:30

Freitag, 27. Dez 2019, 19:30

Besetzung


Musikalische Leitung
Choreographie
Bühnenbild
Dramaturgie