2. Kammerkonzert

 

Als „ein Abschied von der schönen Welt“ beschrieb der Schriftsteller und Musikkritiker Max Kalbeck das Quintett für Klarinette und Quintett Johannes Brahms‘. Dieser hatte sein Wirken als Komponist eigentlich schon längst für beendet erklärt, doch sollte ihn die Begegnung mit dem Klarinettisten Richard Mühlfeld vom Gegenteil überzeugen. Dessen unsagbaren Fähigkeiten an diesem Instrument zwangen Brahms regelrecht zu einer neuen Komposition. Und welch ein Glück! Ein Werk mit dem einzigartigen und „unwiderstehlich wehmütigem Reiz!“ (Kalbeck). 

Anton Webern
»Langsamer Satz«

Wolfgang Amadeus Mozart
Streichquartett Nr. 19 C-Dur

Johannes Brahms
Quintett für Klarinette und Streichquartett h-Moll op. 115

Mit Jan Creutz Klarinette, Timothy Braun Violine, Benjamin Spillner Violine, Denis Theis Viola, Min-Jung Suh-Neubert Violoncello