Presse-Stimmen


»Regisseur Tobias Heyder erzählt Puccinis "La Boheme" mit viel Bühnenzauber und versprüht Pariser Bar-Atmosphäre: Edle Holzvertäfelung, exquisite Drinks und elegante Nachtschwärmer.«

SAARTEXT, 23.10.2017, Karsten Neuschwender

»Mit dieser Eingangsszene macht Regisseur Tobias Heyder klar, dass er die Puccini-Oper, die am Samstagabend im Staatstheater Premiere hatte, nicht als süßlich-romantische Schnulze angelegt hat, sondern als ein buntes, schrilles, teilweise kitschiges Zerrbild des reichhaltigen Pariser Lebens zum Ende des 19. Jahrhunderts.«
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Saarbrücker Zeitung, 23.10.2017, Joachim Wollschläger

»Im Saarländischen Staatstheater geht die Bohème aber nicht nur durch die Ohren, sondern auch durch die Augen in‘s Herz […]. [Tobias Heyder] verzichtet darauf, die Oper in der Tradition des Regietheaters gegen den Strich zu bürsten […].«
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SR2 Kulturradio, 22.10.2017, Karsten Neuschwender

La Bohème

WIEDER JUNG
Die Oper für den perfekten Abend

Heute Abend sind wir alle jung. Und so könnte es alles zusammenpassen: Schick anziehen, einen Tisch beim Italiener (oder wahlweise beim Franzosen oder Saarländer) vorbestellen und dann ist alles geritzt. Spätestens nach „Wie eiskalt ist dies Händchen“ sollten wir alle selbst eines umgreifen – und am besten nicht das eigene. Puccini lieferte uns die perfekte Oper für einen Abend, der uns nicht enttäuscht: Wir werden garantiert ergriffen sein, wir werden garantiert lächeln und garantiert ein Tränchen verdrücken.

Und wir werden mit einem Schluck Rotwein zur zweiten Hälfte einer hoffentlich zweisamen Nacht übergehen. Und wenn nicht? Wenn uns die jungen Leute da in ihrem kärglichen Künstler-Überleben nicht rühren, wenn wir nachher in eine Scheibe Knäckebrot beißen und allein einschlafen? Dann schenkt uns Puccini die ideale Traum-Musik – versprochen!

 Jung- und Altverliebte dürfen sich diesen Abend nicht entgehen lassen. Und wenn das Geld nicht für den Edel-Italiener reicht, tut es auch eine Studentenportion Chop Suey to go am Ufer der Saar. Das Leben kann auch ohne Luxus schön sein – und außerdem steckt der Luxus hier in jeder Arie und jedem Orchester-Aufbäumen bis hin zum letzten Seufzer einer todkranken Mimì. Ach, ja.

Premiere


Großes Haus

21.10.2017

Termine


Großes Haus

Dauer: 135 Min
Samstag, 16. Dez 2017, 19:30 h

Musikalische Leitung Stefan Neubert


Rodolfo, Dichter
Angelos Samartzis
Marcello, Maler
Julian Younjin Kim
Schaunard, Musiker Salomón Zulic del Canto
Colline, Philosoph Markus Jaursch
Mimì Pauliina Linnosaari
Musetta Valda Wilson
Alcindoro Stefan Röttig
Benoît, Hauswirt Stefan Röttig


Freitag, 22. Dez 2017, 19:30 h

Musikalische Leitung Nicholas Milton

Rodolfo, Dichter Angelos Samartzis
Marcello, Maler Peter Schöne
Schaunard, Musiker Salomón Zulic del Canto
Colline, Philosoph Hiroshi Matsui
Mimì Elizabeth Wiles
Musetta Valda Wilson
Alcindoro Stefan Röttig
Benoît, Hauswirt Stefan Röttig


Dienstag, 26. Dez 2017, 18:00 h

Musikalische Leitung Nicholas Milton

Rodolfo, Dichter Angelos Samartzis
Marcello, Maler Peter Schöne
Schaunard, Musiker Salomón Zulic del Canto
Colline, Philosoph Markus Jaursch
Mimì Pauliina Linnosaari
Musetta Valda Wilson
Alcindoro Stefan Röttig
Benoît, Hauswirt Stefan Röttig


Samstag, 06. Jan 2018, 19:30 h

Dienstag, 09. Jan 2018, 19:30 h

Sonntag, 21. Jan 2018, 14:30 h

Dienstag, 20. Feb 2018, 19:30 h

Freitag, 23. Feb 2018, 19:30 h

Freitag, 09. Mär 2018, 19:30 h

Freitag, 30. Mär 2018, 18:00 h

Besetzung


Musikalische Leitung
Inszenierung
Dramaturgie
Einstudierung Chor
Einstudierung Kinderchor

Rodolfo, ein Poet
Marcello, ein Maler
Schaunard, ein Musiker
Colline, ein Philosoph
Alcindoro, ein Staatsherr
Benoit, Hausherr

Parpignol, Spielzeugverkäufer: Manuel Horras / Hei-Chang Kim
Sergente, Un Doganiere: Vadim Volkov / Taeyoung Kim
Opernchor und Extrachor des Saarländischen Staatstheaters
Kinderchor des Saarländischen Staatstheaters
Saarländisches Staatsorchester