Presse-Stimmen


»Die Musik von Mareike Zimmermanns Ritter Odilo stammt übrigens aus der Oper "King Arthur" von Henry Purcell. Kindgerecht umgesetzt und garnicht so schwer, wie ein kleiner Mensch sich Oper vielleicht vorstellt.«
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SR3 Saarlandwelle, 3.9.18. Julia Becker

»Kann Barockmusik schon kleinen Kindern Spaß machen und sie fast eine Stunde bei Laune halten? Aber ja, wenn man sie in eine lustige Geschichte verpackt. Das beweist Mareike Zimmermanns Kinderoper vom Ritter Odilo. Im Staatstheater ist sie seit ihrer Premiere im September ein richtiger Renner. „Wir waren bisher immer ausverkauft“, erzählen Theaterpädagogin Luca Pauer und Regisseurin Alexandra Pape unisono«
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Saarbrücker Zeitung, 13.12.2018, Silvia Buss

Ritter Odilo und der strenge Herr Winter

DIE OPER, DIE AUS DEM KÜHLSCHRANK KAM
Oder: Warum Barockmusik gut für erkältete Pferde ist


Wie verwandelt man das Mittelfoyer in eine barocke Zauberwelt? Indem man eine der schönsten Kinderopern mit wenigen Requisiten aufführt und den Kindern so viel Freiheit lässt, die Geschichte und die Musik hautnah zu erleben und eine fantastische Reise ohne großen Schnickschnack zu unternehmen. Eigentlich sollen Daniel und Sylvia nur einen Kühlschrank ausliefern, aber offensichtlich haben sie sich in der Adresse geirrt. Statt in der Konditorei Algida stehen sie im Mittelfoyer. Daniel will Pause machen, seine Stulle essen, und Sylvia soll ihm eine Geschichte vorsingen – von einem Ritter. Dabei überträgt sie Daniel geschickt die Rolle des Ritters Odilo, der in seinem Reich ein ziemlich großes Problem zu lösen hat: Er muss den strengen Herrn Winter besiegen. Nur leider: Beim Drachen geht nur die Mailbox dran, sein Pferd Kumpel ist erkältet und die »EtepetetePrinzessin« hat ständig kalte Füße. Auf humorvolle Weise lernen die Kinder eine der wichtigsten Opern des Barock kennen – Henry Purcells

»King Arthur«. Die Winter-Szene daraus ist legendär und muss gar nicht im Original erklingen. Diese Version für Kinder bietet einen leichten Einstieg in die Welt des Barock, indem uns die Komponisten immer wieder anstiften, unserer Fantasie freien Lauf zu lassen. Zauberer, Drachen, Ritter: Wenn wir verstehen wollen, wo Geschichten wie »Game of Thrones« seinen Ursprung haben, dürfen wir hier ganz ohne Gewalt und üble Frisuren beginnen.

Bereits während ihres BWL-Studiums in Bayreuth hat Alexandra Pape (Inszenierung) zwei Jahre eine studentische Theatergruppe geleitet und mit dieser vier Inszenierungen auf die Bühne gebracht. Seit 2013 war sie an verschiedenen Theatern in Bremerhaven, Erfurt und Coburg als Regieassistentin tätig. Am Saarländischen Staatstheater ist sie seit dieser Spielzeit als Regieassistentin engagiert und übernimmt die Abendspielleitungen.

Premiere


Staatstheater, Mittelfoyer

02.09.2018

Besetzung


Inszenierung
Dramaturgie
Bühnenbild
Musikalische Einstudierung