Solaris

DAS SINGENDE NETZWERK
Warum Oper und Science-Fiction endlich aneinander andocken

Science-Fiction in der Oper. Das ist ein merkwürdiges Kapitel. Warum gibt es so wenige Verbindungen? Werden die wahren Zusammenhänge von außerirdischen Wesen manipuliert? Joseph Haydn (der Visionär!) komponierte einst „Die Welt auf dem Monde“, die dann aber nach Ausnüchterung des Protagonisten keine mehr war. Nicht einmal Jules Verne, der viele Operntexte schrieb, nahm den Weltraum als Kulisse.

Der Komponist Michael Obst schafft Abhilfe. Seine Kammeroper „Solaris“ bringt eine waschechte Science-Fiction-Story zum Klingen. Die Geschichte erinnert ein wenig an Stanley Kubricks „Space Odyssee“ und den Kampf eines Astronauten gegen eine zu intelligent gewordene künstliche Intelligenz. Autor Stanis?aw Lem konnte davon schon 1961 ein Lied singen, als er den Psychologen Steve Kelvin auf den Planeten Solaris schickte. Dies ist der einzige Himmelskörper, auf dem bislang außerirdisches Leben nachgewiesen werden konnte. Ein Organismus in Form eines wunderschönen Ozeans bedeckt den Planeten, auf dem sich ein Forscher umgebracht hat. Kelvin sucht nach Gründen ...

Lems Roman gilt als Meisterwerk des Science-Fiction-Genres. Er beschrieb bereits ganz heutige Fragestellungen, als in Kino und Fernsehen noch „Fliegende Untertassen“ an sichtbaren Nylonfäden durchs Bild zuckelten. Wie wird sich die Künstliche Intelligenz einst vernetzen? Wie werden die Menschen darauf reagieren?

Premiere


Alte Feuerwache

08.03.2018

Termine


Alte Feuerwache

Einführung 30 Min vor Beginn

Donnerstag, 01. Mär 2018, 18:30 h
Soiree Galerie - Alte Feuerwache

Donnerstag, 08. Mär 2018, 19:30 h

Samstag, 10. Mär 2018, 19:30 h

Sonntag, 11. Mär 2018, 18:00 h

Dienstag, 13. Mär 2018, 19:30 h

Freitag, 16. Mär 2018, 19:30 h

Samstag, 17. Mär 2018, 19:30 h

Besetzung


Musikalische Leitung
Inszenierung
Bühnenbild und Kostüme