Der große Gatsby

    Ein kapitalistisches Märchen von Rebekka Kricheldorf nach F. Scott Fitzgerald

    Ihre Sicherheit und Gesundheit liegen uns am Herzen. Für den Besuch unserer Spielstätten und der Vorverkaufskasse gelten daher die allgemein bekannten Hygieneregeln:

    • Abstand (1,50 m)
    • Nies- und Hustenetikette (in die Armbeuge)
    • Handhygiene (Desinfektionsspender vorhanden)
    • NEU: Gemäß der aktuellen Infektionsschutzverordnung des Regionalverbands Saarbrücken muss der Mund-Nasen-Schutz derzeit auch während der Vorstellung getragen werden.

    Einlass in alle Spielstätten und Zuschauersäle 30 Minuten vor Vorstellungsbeginn; kein Nacheinlass nach Beginn der Aufführung.
    Weitere Informationen finden Sie hier.

    Der große Gatsby

    Ein kapitalistisches Märchen von Rebekka Kricheldorf nach F. Scott Fitzgerald

    DER TRAUM VOM GROSSEN SCHEIN
    Macht und Ohnmacht einer Generation

     

    Francis Ford Key dichtete die amerikanische Nationalhymne »The Star Spangled Banner«. Als sein Urgroßneffe F. Scott Fitzgerald 1925 seinen Roman »Der große Gatsby« vollendete, hatten die USA aber noch gar keine offizielle Hymne. Erst 1931 wird das Gedicht des Urgroßonkels dazu erklärt. Spannend sind die Verbindungen zwischen den beiden in der Rückschau: Bis zum Weltkriegseintritt 1917 sind die USA noch keine geeinte Nation im modernen Sinne. Der Krieg und der anschließende Wirtschaftsboom ändert alles. Die an ihren Traum glaubenden Amerikaner erleben eine globale Verflechtung – inklusive Wirtschaftskollaps am Ende der »Roaring Twenties«.
    Bis dahin vergnügt sich die später »verloren« genannte Generation in den Jazz-Clubs der Mega-Citys. F. Scott Fitzgerald ist mittendrin. Das Kind der oberen Mittelschicht hat Erfolg, zweifelt, verzweifelt und stürzt schließlich ab. Damit spiegelt er in seinem »Gatsby« auch sein eigenes Leben sowie das seiner Generation. Bis heute ist diese große amerikanische Erzählung so zeitlos wie bunt schillernd. Wir bringen sie in großer Ausstattung und mit viel Musik auf die Theaterbühne – inklusive der spannenden Frage, ob uns die Konsequenzen von rasantem Boom und ebensolchem Absturz nicht sehr aktuell vorkommen. Vielfach verfi lmt – zuletzt mit Leonardo DiCaprio als Gatsby – ist dieser Stoff dazu gemacht, im Bühnenlicht zu glänzen wie die »Flappers« der 1920er-Jahre. Sie waren frech, tanzten Shimmy und schminkten sich das Knie. Ihre Partys sollten eigentlich niemals enden.

     

    Bettina Bruinier studierte Opern- und Schauspielregie an der Bayerischen Theaterakademie August Everding. Freischaffend seit 2005, so beispielsweise am Deutschen Theater Berlin, am Volkstheater München, am Staatsschauspiel Dresden und als Hausregisseurin am Schauspiel Frankfurt. Seit der Spielzeit 2017/2018 ist Bettina Bruinier Schauspieldirektorin am Saarländischen Staatstheater.


    Großes Haus
    Einführung 30 Min vor Beginn

    Termine


    Jay Gatsby
    Nick Carraway
    Daisy Buchanan
    Tom Buchanan
    Myrtle Wilson
    George Wilson
    Jordan Baker
    Mr. Gatz / Eulenauge u.a.

    Statisterie des Saarländischen Staatstheaters