DIE POLITIKER

Sprechtext von Wolfram Lotz

Presse-Stimmen


»Kretschmer agiert im weiten Feld zwischen ruhiger Zufriedenheit und Hysterie, Lachkrampf und Verzweiflung, wenn ihn böse Erinnerungen der Kindheit heimsuchen; Kuchinke gibt wunderbar den Autor, der sich durch die eigenen Einfälle kämpft, mitgerissen wird vom eigenen Gedankenstrom.«
Tobias Kessler, Saarbrücker Zeitung 21.9.2020
 

Ihre Sicherheit und Gesundheit liegen uns am Herzen. Für den Besuch unserer Spielstätten und der Vorverkaufskasse gelten daher die allgemein bekannten Hygieneregeln:

  • Abstand (1,50 m)
  • Nies- und Hustenetikette (in die Armbeuge)
  • Handhygiene (Desinfektionsspender vorhanden)
  • Gemäß der aktuellen Infektionsschutzverordnung des Regionalverbands Saarbrücken ist in unseren Spielstätten das Tragen einer medizinischen Maske oder einer FFP2-Maske Pflicht – auch während der Aufführung.
  • NEU: Der Theaterbesuch ist nur mit einem negativen SARS-CoV-2-Test möglich, der nicht älter als 24 Stunden sein darf. Der Test muss von einer zugelassenen Teststelle (Schnelltestzentren des Landes, kommunale Testzentren, Arztpraxen, Apotheken) durchgeführt worden sein. In Eigenanwendung durchgeführte Selbsttests, die nicht von einer autorisierten Stelle bestätigt sind, dürfen wir leider nicht akzeptieren, ebenso wenig können mitgebrachte Selbsttest vor Ort durchgeführt werden. Der Nachweis eines negativen SARS-CoV-2-Test ist ausnahmslos von allen Besucher*innen zu erbringen, unabhängig davon, ob bereits ein vollständiger Impfschutz besteht. Der Testnachweis ist beim Einlass in das Theatergebäude zusammen mit einem gültigen Lichtbildausweis vorzulegen und wird vom Personal unseres Hauses kontrolliert.

Einlass in alle Spielstätten und Zuschauersäle 30 Minuten vor Vorstellungsbeginn; kein Nacheinlass nach Beginn der Aufführung. Weitere Informationen finden Sie hier.

DIE POLITIKER

Sprechtext von Wolfram Lotz

Kontaktbeschränkung, Ausgangssperre, Grenzschließung – in Zeiten der Krise wird der Einfluss, den Politiker auf unser Leben ausüben, spürbar. Wolfram Lotz beschäftigt sich in seinem 2019 uraufgeführten Text mit dieser Spezies, stellt ihre mediale Omnipräsenz der Selbstisolation des Schreibenden gegenüber. Dabei postuliert er den Selbstwert des künstlerischen Prozesses: »Wenn wir schreiben«, so Lotz, »fordern wir eine Autonomie von der Welt! Darüber sollten wir uns im Klaren sein. Wenn wir schreiben, so schreiben wir nicht einfach die Welt ab (wie sollte das überhaupt gehen), sondern wir entwerfen Vorschläge, Änderungen, Forderungen, indem wir die Welt nicht sehen, wie sie ist, sondern wie sie für uns ist, und wie sie sein könnte, wenn man uns lassen würde, oder wie sie nicht wäre, niemals.« Dieses »Propagieren der Fiktion«, wie Lotz es nennt, ist hochpolitisch und nicht erst in Corona-Zeiten bedenkenswert.

Premiere

18.09.2020, 20:00
Ausverkauft

sparte4
Dauer: 90 Min

Termine

Weitere Termine folgen.

Besetzung


Inszenierung
Bühnenbild und Kostüme
Dramaturgie