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NEWSLETTER Saarländisches Staatstheater | Kalendarium | Produktionen

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Liebe Opernbegeisterte,
liebe Tanzbegeisterte,

der Februar hält für Sie einen außergewöhnlichen Moment bereit: 
Mit Dialogues des Carmélites ist erstmals eine der eindringlichsten französischen Opern des 20. Jahrhunderts am Saarländischen Staatstheater zu erleben. 

Francis Poulencs Werk führt uns in eine Welt leiser Stimmen und großer innerer Konflikte – eine Oper, in der Frauen, ihre Entscheidungen und ihre Gespräche über Glauben, Angst und Mut im Mittelpunkt stehen. Ein vielstimmiger, zutiefst berührender Abend, getragen von großen Stimmen und berührender Musik von unserem Saarländischen Staatsorchester.

Und während diese besondere Premiere noch nachklingt, richten wir bereits den Blick nach vorn: Im März öffnet sich erneut der Raum für Bewegung und internationale Perspektiven. 

Vom 6. bis 18. März lädt das Tanzfestival Saar 2026 dazu ein, zeitgenössischen Tanz in seiner ganzen Vielfalt zu entdecken. Vielleicht haben Sie sich bereits im Vorverkauf Ihre Plätze gesichert – falls nicht, bietet sich hier eine neue Gelegenheit.

In diesem Newsletter stellen wir Ihnen ausgewählte Produktionen des Festivals vor: Arbeiten renommierter Choreograph*innen, starke internationale Ensembles und Stücke, die berühren.

Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Entdecken.

Herzliche Grüße
Ihr Team des Saarländischen Staatstheaters


Francis Poulencs Oper Dialogues des Carmélites

Francis Poulencs Oper erzählt von einer historischen Begebenheit und zielt zugleich auf eine universelle Erfahrung: Angst gehört zum Wesen des Menschen. Die Protagonistin Blanche, verkörpert von Sopranistin Margot Genet (u.a. bereits zu sehen in Die Zauberflöte), sucht in verunsichernden Zeiten Schutz im Karmelitinnenorden. In konzentrierten Bildern richtet Michael Schulz in seiner Inszenierung den Blick auf das Ringen um existenzielle Überzeugungen, Zweifel und die Konfrontation mit Todesängsten.

In wohl keinem anderen Werk des Musiktheaters stehen Frauen und intime Gespräche über Lebens- und Glaubensfragen derart im Zentrum. Poulencs farbenreiche und dichte Partitur entfaltet unter GMD Sébastien Rouland einen unaufhaltsamen Sog bis zum emotional schockierenden Finale. 

Das Werk eröffnet einen Raum, in Zeiten politischer Radikalisierung über die Rolle von Verbundenheit nachzudenken und zu fragen, ob Religion noch Resonanz in demokratischen Gesellschaften erzeugen kann.

Lassen Sie sich diese beeindruckende Oper nicht entgehen...

Ab Samstag, 07. Februar 2026, 19:30 Uhr | Großes Haus

Unser Tipp für Sie: Die Vorstellung am Mittwoch, 25. Februar 2026, ist Theatertag! Hier gibt es alle Tickets zum günstigen Einheitspreis von 24€!


Tanzfestival Saar 2026: Programm und Festivalpass

In den folgenden Beiträgen stellen wir Ihnen ausgewählte Stücke des Tanzfestivals im Detail vor. Das vollständige Programm finden Sie hier auf unserer Website.

Unser Spar-Tipp für Sie: Der Festivalpass. 
Buchen Sie vier verschiedene Vorstellungen und erhalten Sie eine Ermäßigung von 25 % auf den Vollpreis (Shiraz im Le Carreau ausgeschlossen, nicht mit dem ermäßigten Preis kombinierbar). 

Der Festivalpass ist bei Buchungen über unsere Vorverkaufskasse erhältlich – entweder telefonisch unter (0681) 3092-486 oder direkt vor Ort am Schillerplatz.

 



Stijn Celis: Cinderella

Ballettdirektor Stijn Celis bringt sein Erfolgsballett Cinderella zurück: Bereits in der Spielzeit 2011/12 verzauberte er damit das saarländische Publikum, genauso dürfte es bei der Neueinstudierung mit unserem aktuellen Saarländischen Staatsballett sein.

Das weltbekannte Märchen wird auf unserer Bühne zu einer packenden Geschichte: Wird der Prinz das geheimnisvolle Mädchen im roten Kleid, dem er bei einem Ball begegnet ist, wiederfinden? Gut, dass Cinderellas verstorbene Mutter wie eine gute Fee immer wieder eingreift. Ein Ballett für die ganze Familie – liebenswert und heiter!

Die Premiere eröffnet das Tanzfestival Saar 2026, danach steht das Ballett bis Anfang Juni auf unserem Spielplan.

Ab Freitag, 06. März 2026, 19:30 Uhr | Großes Haus


Miller de Nobili: Hype the Pain

In ihrem neuen Stück Hype the Pain richtet das Ensemble Miller de Nobili den Blick auf die digitale Welt: einen Raum, in dem Ironie zum Bewältigungsmechanismus wird, Fake News sich schneller verbreiten als Fakten und flüchtige Bilder unbemerkt Ideologien formen.

Am Samstag, 07. März 2026, 19:30 Uhr | Alte Feuerwache 


Kamea Dance Company: Godani & Foniadakis

Die Kamea Dance Company zeigt zwei Stücke wahrlich hochkarätiger Choreographen in einem Programm: 

In Omniforge spielt Jacopo Godani virtuos mit den Elementen des klassischen Tanzes und formt sie zu einer neuartigen Bewegungssprache.

Vergleichbar, aber athletischer ist Andonis Foniadakis' Choreographie Kosmos. Foniadakis erweitert das tänzerische Vokabular um zeitgenössisch grundierte Bewegungen und kreiert so einen unverwechselbaren hochdynamischen Stil.

Am Sonntag, 08. März 2026, 18 Uhr | Großes Haus


Theater ANU: The Cage

Das Theater ANU verwandelt das Kulturgut Ost in eine immersive Welt. Chimären, Trugbilder aus Sein und Schein, halb Mensch, halb Tier, werden in den Käfig geschickt, um nach alter Arenatradition aufeinander losgelassen zu werden. Zur bloßen Unterhaltung der Anwesenden? 

Die Besucher*innen von The Cage sind eingeladen, sich selbst wahrzunehmen und herauszufinden, was die Begegnung mit dem Ungeheuerlichen in einem auslöst und was es bedeutet, vom Voyeur zum Akteur zu werden, sich schließlich selbst im Tanz zu spüren. Ein theatral-tänzerisches Erlebnis zum Mitmachen!

Am Mittwoch, 11. März 2026 
und Donnerstag, 12. März 2026, jeweils 20 Uhr | Kulturgut Ost


Anna Konjetzky: sound on!

Zwischen Tanz und Konzert bewegt sich Anna Konjetzkys Stück, gedacht für ein jugendliches Publikum. Es ist ein Rap feministischer Stimmen – wild, nachdenklich, rebellisch – der uns zuruft: “Ton an, trau dich, glaub an dich, steh für dich ein!”

Mit Körper, Live-Kamera, Beats und Stimme gehen vier Performerinnen auf die Suche nach Vorbildern; sie bilden Gemeinschaften, wollen gehört werden und erlauben es sich, anders zu sein.

Am Donnerstag, 12. März 2026, 11 Uhr | Alte Feuerwache
Auch bestens für Schulgruppen geeignet!


LE BLOCK ∙ CCNR: Joga Bonito

Was haben Fußball und Tanz gemeinsam? Auf jeden Fall die Beinarbeit. Und beides ist sowohl körperliche Tätigkeit als auch Kunst.

In seinem Hip-Hop-Stück Joga Bonito bringt Choreograph Moncef Zebiri die Energie des Fußballspiels mit tänzerischen Mitteln zum Ausdruck. Es geht um die Schönheit der Bewegung, ohne die künstlerische und sportliche Performance aus den Augen zu verlieren.

Am Donnerstag, 12. März 2026, 19 Uhr | Gebläsehalle Neunkirchen


Armin Hokmi: Shiraz

Choreograph Armin Hokmi nimmt das Kunstfestival von Schiras im Süden Irans (1967 und 1977) als Ausgangspunkt für sein Stück und verortet in Shiraz das Festival in unserer Gegenwart. 

Shiraz ist Hommage und fiktiver Ort zugleich. Die Choreographie soll die Visionen des Festivals nachvollziehen: die Leidenschaft für die Live-Kunst, deren Autonomie und die gemeinsamen Wurzeln über geografische Grenzen hinweg.

Freitag, 13. März 2026 um 20 Uhr | Le Carreau, Forbach 

Zum Veranstaltungsbesuch kann über die Vorverkaufskasse ein Platz im Shuttlebus dazugebucht werden (4€), der Bus fährt um 19 Uhr am Staatstheater / Tbilisser Platz ab und bringt Sie nach Veranstaltungsende wieder dorthin zurück.


iMove: ver_rückt

Seit 2009 bietet die Gruppe iMove Nachwuchstänzer*innen die Möglichkeit, sich in der Bewegung auszudrücken. Letzte Saison feierte das Jugendtanzensemble sein 15-jähriges Jubiläum.

Im Rahmen des Tanzfestivals Saar setzt die Gruppe mit der Eigenproduktion ver_rückt ganz auf das Motto: Manches heute scheint verrückt zu sein oder zum Verrücktwerden. Man soll sich aber auch nicht verrückt machen. Denn ein bisschen crazy sein, das kann auch nicht schaden, oder?

Am Sonntag, 15. März 2026 um 18 Uhr und 
am Samstag, 28. März 2026 um 19:30 Uhr | Alte Feuerwache


Compagnie Accrorap: Prélude

Kader Attou und seine 1989 gegründete Compagnie Accrorap zählen immer noch zu den wichtigsten Hip-Hop-Ensembles Frankreichs. 

Nach Les Autres, das 2022 mit großem Erfolg beim Tanzfestival Saar gastierte, hat der Hip-Hop-Pionier mit Prélude erneut ein mitreißendes Stück kreiert: Die eindringliche Musik von Roman Dubois trifft auf die tänzerische Energie der Tänzer – die sich stetig steigernde Dynamik der Bewegung mündet in ein erlösendes Finale.

Am Mittwoch, 18. März 2026 um 20 Uhr | Theater am Ring, Saarlouis


Fotonachweise

Titelfoto aus Dialogues des Carmélites ©Pedro Malinowski | Dialogues des Carmélites ©Pedro Malinowski | Cinderella (Spielzeit 2011/12) ©Bettina Stöß | Ballett Dortmund / NRW Juniorballett: Frida ©Altin Kaftira | Miller de Nobili: Hype the Pain ©Klaus Gigga | Jacopo Godani: Omniforge ©Kfir Bolotin | Anna Konjetzky: sound on! © Gabriela Neeb | Le BLOCK ∙ CCNR: Joga Bonito ©Thierry Clergue | Armin Hokmi: Shiraz ©Bertrand Delous | Accrorap: Prelude ©Carlos Fernandes

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Verantwortlich für den Inhalt des Internetangebotes der Saarländischen Staatstheater GmbH im Sinne des Telemediengesetzes (TDG): Generalintendant Professor Michael Schulz, Kaufmännischer Direktor Prof. Dr. Matthias Almstedt, Adresse: Saarländisches Staatstheater GmbH, Schillerplatz 1, 66111 Saarbrücken

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Abonnement (0681) 3092-482
Mail kasse@staatstheater.saarland
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Telefonisch auch montags 10 – 16 Uhr.

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