Dialogues des Carmélites

Oper von Francis Poulenc

Mi. 25. Feb
19:30 Uhr
Karten

19:00 Uhr Einführung

Dirigent: Sébastien Rouland

Mutter Marie: Carmen Seibel
Mutter Jeanne: Judith Braun

Theatertag
So. 01. Mär
18:00 Uhr
Karten

17:30 Uhr Einführung

Dirigent: Sébastien Rouland

Mutter Marie: Judith Braun 
Mutter Jeanne: Carmen Seibel

Fr. 20. Mär
19:30 Uhr
Karten

19:00 Uhr Einführung

Fr. 03. Apr
18:00 Uhr
Karten

17:30 Uhr Einführung

So. 19. Apr
18:00 Uhr
Karten

17:30 Uhr Einführung

Do. 30. Apr
19:30 Uhr
Karten

19:00 Uhr Einführung

Di. 12. Mai
19:30 Uhr
Karten

19:00 Uhr Einführung

Großes Haus03:05 h Ab 07.02.2026
Mi., 25. Feb, 19:30 UhrKarten
So., 01. Mär, 18:00 UhrKarten
Fr., 20. Mär, 19:30 UhrKarten
Fr., 03. Apr, 18:00 UhrKarten
So., 19. Apr, 18:00 UhrKarten
Do., 30. Apr, 19:30 UhrKarten
Di., 12. Mai, 19:30 UhrKarten

Dialogues des Carmélites

Oper von Francis Poulenc | Text vom Komponisten nach Georges Bernanos | In französischer Sprache mit deutschen und französischen Übertiteln

Sechzehn Frauen werden am 17. Juli 1794 in Paris hingerichtet. Sechzehn Stimmen singen gegen den Tod und das Gewaltregime der französischen Revolutionsgarden an, bis sie nacheinander durch die herabfallende Guillotine verstummen.

Das Schicksal der Karmelitinnen von Compiègne vertonte Francis Poulenc zu einer der außergewöhnlichsten Opern des 20. Jahrhunderts. In wohl keinem anderen Werk des Musiktheaters stehen Frauen und intime Gespräche über Lebens- und Glaubensfragen derart im Zentrum.

Protagonistin ist die junge Blanche, die seit einem Geburtstrauma unter Angstzuständen leidet. Sie beschließt, ins Kloster einzutreten. Doch auch dort holt die Angst sie ein. Der Orden wird vom Terrorregime aufgelöst, die Nonnen werden verhaftet. Trotz der Möglichkeit zur Flucht schließt sich Blanche aus freiem Willen den Märtyrerinnen an.

Poulencs ungemein farbenreiche Partitur mit ihren, trotz großem Orchester, intim anmutenden Klangräumen gipfelt in einem emotional schockierenden Finale. Das Werk eröffnet einen Raum, in Zeiten politischer Radikalisierung über die Rolle von Verbundenheit nachzudenken und zu fragen, ob Religion noch Resonanz in demokratischen Gesellschaften erzeugen kann.

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Besetzung

Musikalische Leitung

Sébastien Rouland

Nachdirigat

Justus Thorau

Inszenierung

Michael Schulz

Choreinstudierung

Mauro Barbierato

Musikalische Einstudierung

Martin Straubel

Regieassistenz, Abendspielleitung

Paul Veritas Pillong

Theaterpädagogische Betreuung

Meike Hollinger-Koch

Bühnenbildassistenz

Viktoria Edler

Kostümassistenz

Kseniia Dolzhykova

lnspizienz

Elena Klymchyk

Marquis de la Force

KS Stefan Röttig

Blanche de la Force

Margot Genet

Chevalier de la Force

Taejun Sun

Madame de Croissy

Hanna Dóra Sturludóttir

Madame Lidoine

Jessica Muirhead

Schwester Constance

Bettina Maria Bauer

Schwester Mathilde

Clara-Sophie Bertram

Beichtvater des Karmel

KS Algirdas Drevinskas

1. Kommissar

Taejun Sun

2. Kommissar/Thierry/Javelinot/Kerkermeister/Offizier

Yancheng Chen

11 Karmelitinnen

Damenchor 

Saarländisches Staatsorchester

Opern- und Extrachor

Dirigent: Sébastien Rouland

Mutter Marie: Carmen Seibel
Mutter Jeanne: Judith Braun

Video & Foto

Fotos: Pedro Malinowski

Pressestimmen

„Ein ungemein starkes Frauen-Ensemble macht diese Poulenc-Oper am Saarbrücker Theater zum Ereignis - mit Margot Genet in der Mitte.“

Saarbrücker Zeitung, Oliver Schwambach, 9. Februar 2026

„Michael Schulz‘ Inszenierung von ‚Dialogues des Carmélites‘ steht im Spannungsfeld der ganz großen Gefühle, in der bei den ProtagonistInnen mal echte Tränen fließen, mal pure Verzweiflung offenbar wird und mal eine solche Angst, die bis in die Knochen kriecht. Eine insgesamt bestens gelungene Opernpremiere!“ Mehr lesen …

OPUS Kulturmagazin, Magdalena Lambert, 8. Februar 2026

“Faszinierend, wie diese Sparsamkeit der Theatermittel so große Dramatik und überwältigende Schönheit entfaltet. Und das ist dieses tragische Musiktheater: überwältigend schön. Auch musikalisch.(…) Eine der besten Saarbrücker Opern der letzten Jahre. Mit Musik und Bildern, die einen nicht mehr loslassen.” Mehr lesen …

SR kultur, Karsten Neuschwender, 9. Februar 2026

“Schulz bebildert diese psychologische Reise in klaren, schnörkellosen Szenen, die den inneren Puls des Werkes freilegen. Die Stringenz der Regie beleuchtet jede Figur als eigene Welt, eingebettet in einen atmosphärischen Rahmen, den Poulencs Musik weiträumig ausfüllt.”

Die Rheinpfalz online, Konstanze Führlbeck, 09. Februar 2026

“Tatsächlich aber hat man eine der besten, packendsten und präzisesten Operninszenierungen erlebt, die in Saarbrücken je gezeigt wurden.”

SR Wir im Saarland Kultur, 11. Februar 2026