„Mit Christoph Mehler verbindet mich eine künstlerische Zusammenarbeit, die von großem Vertrauen, Neugier und einem gemeinsamen Blick nach vorn geprägt ist. Ich schätze ihn als starken Partner und inspirierenden Spartenleiter, der gemeinsam mit seinem Ensemble auch künftig prägende Impulse für Spielplan, Ästhetik und die weitere Entwicklung des Schauspiels setzen wird“, erklärt Michael Schulz. Das Schauspiel sei ein wesentlicher, wortmächtiger und extrem spielfreudiger Teil des Saarländischen Staatstheaters. „Deswegen freue ich mich besonders, mit Christoph Mehler die Zusammenarbeit fortzuführen“, so der Generalintendant.
Christoph Mehler ist seit der Spielzeit 2023/2024 für die Schauspielsparte am Saarländischen Staatstheater verantwortlich. „Die Verlängerung meiner Schauspieldirektion ist für mich ein klares Signal und ein Auftrag, den eingeschlagenen Weg weiterzugehen. Ich freue mich sehr über die Bestätigung meiner künstlerischen Arbeit der letzten Jahre am Saarländischen Staatstheater. Besonders dankbar bin ich für das Vertrauen, die erfolgreiche Zusammenarbeit mit Generalintendant Michael Schulz und Chefdramaturg Ulf Schmidt weiterführen zu können“, sagt er.
Christoph Mehler beschäftigte sich schon in der Schauspielschule mit dem Drama, leitete von 2006 bis 2009 die Spielstätte „Box und Bar“ am Deutschen Theater Berlin und war von 2011 bis 2014 Hausregisseur am Schauspiel Frankfurt. Seine Woyzeck-Inszenierung am Staatstheater Nürnberg, wo er regelmäßig inszeniert, wurde mit dem Preis für die beste Produktion bei den 30. Bayerischen Theatertagen ausgezeichnet. Darüber hinaus entstanden Regiearbeiten beispielsweise am Deutschen Nationaltheater Weimar, Deutschen Theater Göttingen, Theater Augsburg, Schauspielhaus Wien, Theater Dortmund, Theater Ingolstadt und an den Staatstheatern Braunschweig, Mainz und Darmstadt. Seit 2015 ist er außerdem Gastdozent der Regieklasse an der HfMDK Frankfurt.
Bereits vor seiner Berufung zum Schauspieldirektor setzte Christoph Mehler am Saarländischen Staatstheater mit Inszenierungen wie Dantons Tod (2017/18), Hexenjagd (2019/20) und Der Weg zurück (2021/22) markante künstlerische Akzente. Als Schauspieldirektor prägte er das Profil des Hauses nachhaltig: So brachte er namhafte Regisseure wie Philipp Preuss und Armin Petras – den zukünftigen Intendanten des Theaters Bremen – nach Saarbrücken und gewann zugleich renommierte Schauspieler wie Wolfram Koch und Samuel Finzi für Gastauftritte am Saarländischen Staatstheater. Es sei ein großes Geschenk, so Christoph Mehler, gemeinsam mit den fantastischen Mitarbeiter*innen und dem hochkarätigen Schauspielensemble das Theater kontinuierlich weiterzuentwickeln. „Wir werden weiter neue Akzente setzen und das Schauspiel mit spannenden Stoffen immer wieder auf die Höhe der Zeit bringen.“ Der gebürtige Berliner schätzt seine Wahlheimat Saarbrücken außerordentlich: „Das Saarland und die Menschen hier sind mir über die Jahre sehr ans Herz gewachsen.“

