Der Gott des Gemetzels
Das eigene Kind wurde angegriffen. Das eigene Kind hat ein anderes Kind angegriffen. Für alle Beteiligten eine hochemotionale Situation. „Doch zum Glück gibt es immer noch die Kunst des zivilisierten Umgangs miteinander“, wie es Véronique Houillé, die Mutter des vermeintlichen Opfers ausdrückt. Sie und ihr Mann haben die Eltern des elfjährigen Täters dazu in ihr schickes Pariser Appartement geladen. Genüsslich lässt die Autorin die beiden so kultivierten wie gut situierten Paare aufeinanderprallen und sich an einer Konfliktlösung via Gespräch versuchen.
Doch die Fassade von Gutmenschentum, Kunstsinnigkeit und ehelichen Karrieregemeinschaften bröckelt bis die Fetzen fliegen. Und damit nicht genug: mit zunehmendem Alkoholgenuss werden auch die Ehen der Paare aufs Schlachtfeld gezerrt. Ein archaischer Ringkampf, ein Gemetzel, so entlarvend wie komisch.
Das ursprünglich an diesem Termin geplante Stück Philipp Löhle schreibt ein neues Stück wird auf die übernächste Spielzeit verschoben. Die Eintrittskarten für Philipp Löhle schreibt ein neues Stück behalten ihre Gültigkeit für Der Gott des Gemetzels. Ein Umtausch ist nicht erforderlich.
Vor der Vorstellung am 19. Juni: 19:00 Uhr, Einführung auf der Galerie
Inszenierung
Christoph Mehler
Bühne / Video
Stefano Di Buduo
Kostüm
Carolin Schogs
Musik
Christoph Iacono
Licht
Armin Konrad
Dramaturgie
Simone Kranz
Regieassistenz/Abendspielltg.
Jasmina von Fragstein
Theaterpädagogische Betreuung
Anna Arnould-Chilloux
Bühnenassistenz
Judith Fecher
Kostümassistenz
Ella Schreiber Linnea Wagner
lnspizienz
Christiane Groß
Soufflage
Christine Ast
Regiehospitanz
Jonas Höckel Melina Eichhorn
Véronique Houillé
Christiane MotterMichel Houillé
Fabian GröverAnnette Reille
Verena BukalAlain Reille
Gregor Trakis“ (…) ein fabelhaftes, unterhaltsames und doch psychologisch tiefgehendes Stück, das man sich nicht entgehen lassen sollte.”
Saarbrücker Zeitug, Isabell Schirra, 01. Juni 2026
“Insgesamt ist die Inszenierung von Schauspieldirektor Christoph Mehler, der gerade erst seinen Vertrag am Staatstheater verlängert hat, ein unterhaltsamer Theaterabend. Mit viel Komik, ein bisschen Ekel und dem Tipp, sich nicht in die ersten Reihen zu setzen: Es sei denn, Sie stehen auf eine atemraubende Geruchsmischung aus billigem Männerparfüm und stickigem Zigarrenrauch, der von der Bühne wabert.” Mehr lesen …
SR kultur, Daniela Ziemann, 1. Juni 2026
“Ein überaus spannender, sehr sehenswerter Abend, eineinhalb Stunden ohne Pause durchgespielt, auf höchstem Niveau unter der glanzvollen Regie und Personenführung von Christoph Mehler. Kostüme (Carolin Schogs), Licht (Armin Konrad) und Musik (Christoph Iacono) entsprechen den Anforderungen des Stücks in allen Belangen bestens. Wohlverdienter, langanhaltender, begeisterter Beifall.” Mehr lesen …
OPUS Magazin, Kurt Bohr, 1. Juni 2026
“Falls Sie sich nach diesem launigen Theaterabend mit groß aufepielenden Darstellern denken: ‘Uns passiert das nicht’…Na - ich wäre mir da nicht so sicher…” Mehr erfahren …
SR WimS Kultur, Uwe Loebens, 3. Juni 2026





























