Liebe Theaterbegeisterte,
mit den steigenden Temperaturen drehen auch wir auf den Bühnen des Saarländischen Staatstheaters ordentlich den Gefühlsregler und warten mit einigen musikalischen Highlights auf, Ohrwurmgarantie inklusive.
Allem voran bringen wir mit der Götterdämmerung Richard Wagners monumentalen Ring des Nibelungen zu seinem fulminanten Abschluss, in dem es um nichts weniger als den Weltenbrand und das Ende einer Ära geht.
Mit feinem britischen Humor, aber immer auch etwas frech kommt Monty Python’s NOT THE MESSIAH (nach dem Kultfilm Das Leben des Brian) mit viel Charme, mitreißenden Melodien und Sandalen im Gepäck.
Und im siebten Sinfoniekonzert des Saarländischen Staatsorchesters trifft Franz Schrekers dramatische Liedkunst auf Gustav Mahler, einen Titanen der Sinfonik, der uns mit seiner ersten Sinfonie in die Natur und auf die Alm entführt.
Seien Sie gespannt auf diese und viele weitere Highlights in den kommenden Wochen, öffnen Sie Ihre Ohren und Herzen und lassen Sie sich von der Musik verzaubern.
Herzliche Grüße
Ihr Team des Saarländischen Staatstheaters
Der Ring geht in die letzte Runde: Mit der Götterdämmerung kommt nun der vierte Teil des Wagnerschen Monumentalwerks auf unsere Bühne!
Freuen Sie sich auf ein Wiedersehen mit Darsteller*innen, die ihre Rollen bereits in den ersten Teilen der Tetralogie verkörpert haben: Heldentenor Tilman Unger als Siegfried, Werner Van Mechelen als Alberich und Aile Asszonyi als Brünnhilde. Neu dabei sind Benedict Nelson in der Rolle des Gunther und Susanne Serfling als Gutrune.
Rauschhafte, unendliche Melodien, große Gesangskunst und ein unter der Leitung von Sébastien Rouland mächtig und zart aufspielendes Staatsorchester dringen tief in die Emotionalität des Kosmos' von Richard Wagner und seiner Botschaft einer allumfassenden Liebe ein.
Ab Sonntag, 26. April 2026, 16:00 Uhr | Großes Haus
Unser Tipp für Sie: Die Vorstellung am 31. Mai 2026, 16:00 Uhr, ist Theatertag! Hier gibt es alle Tickets zum günstigen Einheitspreis von nur 24 €.
Unsere Wagner-Produktionen können dank der freundlichen Unterstützung des Richard-Wagner-Verbandes Saarland e. V. und Dr. Dr. Wolfgang Schug, Saarbrücken realisiert werden.
8€ Tarif im Parkhaus auch bei der Götterdämmerung
Anfangszeit und Dauer der Götterdämmerung-Vorstellungen sprengen die mit dem Parkhaus Q-Park vereinbarten Zeiten des Theatertarifs.
Die Firma Q-Park hat ein tolles Angebot für Sie bereitgestellt: Unter diesem Onlineformular steht ein Kontingent an Parkplätzen zur Online-Buchung vorab für Sie zur Verfügung. Damit ist der Theatertarif zu 8 € im Voraus buchbar und gilt von 15 Uhr bis 23:30 Uhr am Vorstellungstag.
Wichtiger Hinweis: Bei Interesse bitte möglichst bald nutzen, die verfügbare Anzahl der vorab buchbaren Parkplätze ist leider begrenzt. Am Parkhaus-Automaten kann dieses Angebot leider nicht zur Verfügung gestellt werden.
Symposium zur Götterdämmerung
Drei unserer Produktionen wurden bereits von der Gesprächsreihe Sehnsucht nach Autokraten begleitet, nun kommt eine vierte Veranstaltung hinzu:
Eine Podiumsdiskussion mit den beiden Regisseurinnen Alexandra Szemerédy und Magdolna Parditka sowie Gästen aus Musik, Forschung und Medizinrecht.
Was hat Wagners Ring des Nibelungen mit heutigen Tech-Milliardären und autokratischen Herrschern zu tun? Was die Suche nach der Unsterblichkeit? Ist die technologische Dämmerung der Tag, der anbricht, oder die Nacht, die hereinbricht?
Diskutieren Sie mit uns über Wagner, die Verwendung Künstlicher Intelligenz und die Frage, wie weit der Mensch zu gehen bereit ist für die (genetische) Selbstoptimierung.
Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei, eine Voranmeldung an der Theaterkasse jedoch erforderlich: Entweder telefonisch unter 0681 3092-486 oder per E-Mail an kasse@staatstheater.saarland
Am Samstag, 16. Mai 2026, 14 Uhr | Mittelfoyer, Großes Haus
Im Bühnentanz entstehen Reibungen, wenn Komponenten eines Tanzstücks nicht glatt zusammenpassen, sondern in einer Art Opposition zueinander stehen.
Den neuen Tanzabend des Saarländischen Staatsballetts bestreiten zwei Nachwuchstalente, die so eine Opposition erwarten lassen: Lucyna Zwolińska, einst Tänzerin unserer hauseigenen Kompagnie, und Albert Galindo, derzeit am Nationaltheater Mannheim tätig.
Sie ist bereits einige Jahre im choreographischen Geschäft, er ist ein Senkrechtstarter. Was das für ihre Arbeiten bedeutet? Lassen Sie sich überraschen! Doch in jedem Fall dürften es Stücke sein, die nicht einfach nur nacheinander gezeigt werden, sondern die Vielschichtigkeit des heutigen Choreographierens demonstrieren… inklusive Reibungen.
Ab Samstag, 02. Mai 2026, 19:30 Uhr | Alte Feuerwache
Monty Python's NOT THE MESSIAH
Ohne Scheu vor heiligen Angelegenheiten und mit den typischen Absurditäten nehmen die britischen Komiker von Monty Python in Das Leben des Brian eine etwas andere Auslegung des „Guten Buches“ vor. Python-Mitglied Eric Idle und Filmkomponist John du Prez – bereits Schöpfer des satirischen Musicals Spamalot – haben aus dem Stoff ein (un)klassisches Oratorium gemacht.
Für unsere Ensemblesänger*innen, Opern- und Extrachor sowie das groß besetzte Orchester geht es hierbei von Barock über Gospel und Country zu Musical einmal quer durch die Musikgeschichte. Und auch der ein oder andere Monty Python-Hit darf natürlich nicht fehlen – lassen Sie sich diesen opulenten musikalischen Klamauk nicht entgehen!
Ab Freitag, 08. Mai 2026, 19:30 Uhr | Großes Haus
Mahler und Schreker im 7. Sinfoniekonzert
Gustav Mahlers Sinfonie Nr. 1 D-Dur, auch bekannt unter dem Beinamen “Titan”, ist ein monumentales Werk, das bereits alles enthält, was Mahlers unverwechselbare Tonsprache ausmacht: Prächtig orchestriert entfalten sich dramatische Szenen, in denen emotionale Extreme zwischen Tragik und Groteske ausgelotet werden.
Anknüpfend an Mahler entwickelte der österreichische Komponist Franz Schreker seine sinnliche wie expressive Musiksprache. Schrekers Fünf Gesänge – selten im Konzertsaal zu erleben – entfalten ein nuancenreiches Panorama von Liebe und Sehnsucht, Naturerleben und Verlust, das in der Stimme von Mezzosopranistin Clara-Sophie Bertram eine besondere Farbigkeit gewinnt.
Freuen dürfen Sie sich zudem auf das Dirigat von Gintaras Rinkevičius, einem ausgewiesenen Kenner von Mahlers Oeuvre. Für sein Debüt beim Saarländischen Staatsorchester wird er die Stimmungslage der Jahrhundertwende in all ihrer Sinnlichkeit, Zerrissenheit und Leuchtkraft einfangen.
Am Sonntag, 24. Mai 2026, 11 Uhr sowie am Montag, 25. Mai 2026, 19:30 Uhr | Congresshalle
Noch drei Termine: Napoleon
Im April hat der geschichtsträchtige Schauspielabend Napoleon pausiert, im Mai steht er mit gleich drei Terminen nochmals auf unserem Spielplan – nicht verpassen!
Am Samstag, 09. Mai 2026, 19:30 Uhr, am Samstag, 16. Mai 2026, 19:30 Uhr, sowie am Freitag, 22. Mai 2026, 19:30 Uhr | Großes Haus
Oliver Sandmeyer schrieb dazu im saartext: “Petras Inszenierung glänzt mit Spannung, tollen Kostümen, einem stark aufspielenden Ensemble und Feingefühl für die Autokratenfigur.”
Noch nicht gesehen? Letzte Termine für...
Wieder da für 2 Vorstellungen: Käsch und Naziss Die Selbstabschaffung der Demokratie. Und ihre Verteidigung! Am Sonntag, 03. Mai 2026 und am Montag, 04. Mai 2026, jeweils 18 Uhr | Großes Haus
Theaterprojekt Mädchenschrift Am Samstag, 09. Mai 2026, 20 Uhr | sparte4
Poulencs berührende Oper Dialogues des Carmélites Am Dienstag, 12. Mai 2026, 19:30 Uhr | Großes Haus
Schauspielabend Richard III. Am Samstag, 16. Mai 2026, 19:30 Uhr | Alte Feuerwache
Titelfoto aus Götterdämmerung ©Martin Kaufhold | Götterdämmerung ©Martin Kaufhold | Monty Python ©Saarländisches Staatstheater | Clara-Sophie Bertram ©Miina Jung | Napoleon ©Martin Sigmund | Käsch und Naziss ©Pedro Malinowski
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