
Monty Python’s NOT THE MESSIAH
Ohne Scheu vor heiligen Angelegenheiten und mit den typischen Absurditäten nehmen die britischen Komiker von Monty Python in Das Leben des Brian eine etwas andere Auslegung des „Guten Buches“ vor. Python-Mitglied Eric Idle und Filmkomponist John du Prez – bereits Schöpfer des satirischen Musicals Spamalot – haben aus dem Stoff ein (un)klassisches Oratorium gemacht. Ein ganz gewöhnlicher Typ namens Brian erhält durch Zufall den Ruf, der Messias zu sein. Fortan muss sich der falsche Erlöser mit seiner ihn verfolgenden Anhängerschaft herumplagen, landet vor Pontius Pilatus und stimmt am Kreuz schließlich in die Hymne Always look on the bright side of life ein. Händel himself steht dabei Pate für einen opulenten musikalischen Klamauk, bei dem es für Solist*innen, Chor und großes Orchester von Barock über Gospel und Country zu Musical einmal quer durch die Musikgeschichte geht.
Ein Oratorium? Oh ja, ein komisches! Nach dem Musical Spamalot haben sich Eric Idle und John Du Prez an die nächste musikalische Gattung gewagt: Das Oratorium! Von außen betrachet folgt Not the Messiah der klassischen Form: Eine Erzählerin führt durch die vertonte Handlung, Solist*innen treten in Rezitativen hervor, Chor und Orchester kommentieren das Geschehen.
Die ganze Aufführung bleibt konzertant, ohne Kostüme oder Bühnenbild. Auch musikalisch knüpft das Stück an die Tradition des barocken Oratoriums an. Aber der Untertitel der deutschen Fassung macht klar: Wir haben hier ein „komisches Oratorium“! Not the Messiah parodiert die ehrwürdige Form ebenso liebevoll wie respektlos. Gerade im Kontrast zwischen feierlich-barockem Klang und absurd-derbem Humor entfaltet das Werk seinen Reiz – ganz im Geist von Monty Python.
Musikalische Leitung
Szenische Einrichtung
Kostüme
Licht
Dramaturgie
Choreinstudierung
Musikalische Einstudierung
Regieassistenz/Abendspielleitung
Theaterpädagogische Betreuung
Kostümassistenz
lnspizienz
Soufflage
Sopran
Bettina Maria BauerBariton
KS Stefan RöttigMrs. Betty Parkinson
Gudrun SchadeSaarländisches Staatsorchester
Opernchor und Extrachor des Saarländischen Staatstheaters
Technischer Direktor Ralf Heid Bühneninspektoren Philipp Sonnemann, Christoph Frank Leitung Beleuchtung Björn Schöck Technische Produktionsleitung Nicole Martini Kommissarische Leitung Ton-/Videoabteilung Birgit Kessler Leitung Kostümabteilung Eleni Chava Leitung Requisite Paul Karlson Cremer Chefmaskenbildnerin Birgit Blume Technische Einrichtung und Theatermeister Christian Fischer Beleuchtungsmeister Patrik Hein Ton- und Video Andreas Fuchs Requisite Christiane Aßenmacher, Paul Karlson Cremer Produktionsleitung Kostümabteilung Lisa Weinbrecht Gewandmeisterei Christiane Hepp, Kerrin Kabbe, Bettina Kummrow, Martina Lauer Leitung Ankleiderei Michael Heißler Ankleiderei Nicole Buchheit, Volker Fischbach, Angelika Koch, Anja Lieser, Larissa Lutz, Anne Mischo, Sabrina Neukirch, Paula Schulte, Claire Simon, Kaja Vanden Berg, Silke Weiland Kostümmalerei Larissa Maurer Schuhmacherei Thomas Seibold Hutmacherei Sabrina Neukirch Maske Evelien Barton, Simona Faß Leitung Werkstattund Schlosserei Fabian Koppey Konstrukteur Maximilian Schramm Leitung Dekorationsabteilung Saskia Götz Leitung Malsaal Ella Zistler Leitung Schreinerei Claude Schmitt
“Dieses auf Monty Pythons Das Leben des Brian basierende Oratorium ist urkomisch und hintergründig zugleich. Zur Zuschauerfreude lässt Schulz ein wenig saarländisches Flair einfließen.” Mehr lesen …
saartext, Oliver Sandmeyer, 11. Mai 2026
“Am Ende war das Große Haus aus dem Häuschen: Jubel, Ovationen, Zugabe, glückliche Gesichter vor und auf der proppenvollen Bühne - mit den Solisten/Mimen, dem Staatsorchester, dem Opern- und dem Extrachor. (...) Ein großer Spaß ist das, den Intendant Michael Schulz da szenisch eingerichtet hat.”
Saarbrücker Zeitung, Tobias Kessler, 11. Mai 2026
“Not the Messiah wird im Saarländischen Staatstheater zur ziemlich schrägen Liebeserklärung an den Humor. Sicher ein Humor, der auch heute noch hier und da aneckt. Sicher aber auch ein Abend, der daran erinnert, dass gemeinsames Lachen manchmal am meisten verbindet.”
SR 3 Saarlandwelle, 9. Mai 2026
“Eine liebenswerte Verhohnepiepelei von vielem an diesem lohnenswerten Klamaukabend im Saarländischen Staatstheater!”
SR Info, 8. Mai 2026














