Das sechste Tanzfestival Saar, das vom 6. bis 18. März 2026 veranstaltet wurde, war ein großer Erfolg – fast alle Tanzabende wurden mit Standing Ovations gefeiert. Nahezu 5000 Tanzfans haben das sechste Tanzfestival Saar besucht, die Auslastung beträgt 85,5 Prozent. Erstmals war das Carreau in Forbach nach der Corona-Zeit wieder als Aufführungsortsort dabei, neue Veranstaltungsstätten im Programm des Tanzfestivals Saar sind die Neue Gebläsehalle in Neunkirchen und das Kulturgut Ost in Saarbrücken gewesen. „Die hervorragenden Zahlen zeigen, dass das Tanzfestival Saar mittlerweile zu einer Marke geworden ist. Darüber freue ich mich sehr. Tanzfans wissen, dass sie eine hohe künstlerische Qualität und eine besondere Vielfalt geboten bekommen“, sagt Ballettdirektor Stijn Celis. Für das Tanzfestival Saar holen Ballettdirektor Stijn Celis und Kompaniemanager Klaus Kieser alle zwei Jahre herausragende Produktionen des zeitgenössischen Tanzes ins Saarland.
„Es war schön zu erleben, wie begeistert das Publikum die vielen verschiedenen Formate angenommen hat“, erklärt Ballettmanager Klaus Kieser. Im Programm gab es große Ballettabende im Saarländischen Staatstheater, beispielsweise mit Cinderella und dem Saarländischen Staatsballett oder mit Frida und dem Ballett Dortmund und dem NRW Juniorballett. Das interaktive Angebot des Theater ANU im Kulturgut Ost fand ebenso seine Fans wie die Fußball-Performance Joga Bonito von Le Block in der Neunkircher Neuen Gebläsehalle oder das Hip-Hop-Feuerwerk Prélude von Kader Attou mit seiner Compagnie Accrorap im Theater am Ring in Saarlouis. Stürmischen Beifall gab es auch für die Berlin Ballett Company mit dem dreiteiligen Ballettabend Initium im Großen Haus – die Tänzerinnen und Tänzer aus Berlin waren nämlich kurzfristig für die Kamea Dance Company eingesprungen, die aufgrund der angespannten Sicherheitslage in Nahost nicht von Israel nach Saarbrücken reisen konnte.
Bis auf den letzten Platz besetzt waren Hype the Pain von Miller de Nobili, tomorrow…we…were… von Anna Konjetzky und ver_rückt des Jugendtanzensembles iMove in der Alten Feuerwache, die Produktion Shiraz von Armin Hokmi im Carreau in Forbach war fast ausverkauft.
Gut angenommen wurden die Filmvorführungen zum Thema Tanz im Kino achteinhalb, die Schülervorstellungen in der Alten Feuerwache und der Neuen Gebläsehalle in Neunkirchen sowie zwei Tanz-Workshops.
Das nächste Tanzfestival Saar wird voraussichtlich in zwei Jahren, im Frühjahr 2028, stattfinden.

