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Napoleon | Uraufführung

Auftragswerk von Armin Petras

Was haben Jesus Christus und Napoleon gemeinsam? Sie sind – in der westlichen Kulturgeschichte – die beiden Figuren, über die am meisten Informationen, Texte, Bilder und Filme verfügbar sind. Ist bei Jesus ziemlich klar, wofür er steht, entfaltet sich bei Napoleon ein schillerndes Kaleidoskop an Zuschreibungen. Kann man daraus eine Bühnenfigur machen?

Eben nicht – jedenfalls ist das der Ansatz von Regisseur und Autor Armin Petras. Nicht nur eine Bühnenfigur, sondern gleich fünf. Fünf Schauspieler*innen spielen Napoleon in fünf Teilen, die jeweils für einen Abschnitt seiner Biographie stehen: Der junge Korse, der Soldat wird und nach Paris gelangt. Sein steiler militärischer Aufstieg bis zur Kaiserkrönung. Der Russlandfeldzug. Verbannung, Rückkehr und erneute Niederlage bei Waterloo. Schließlich die letzten Jahre in der Verbannung auf St. Helena.

Das Verfünffachen der Figur versucht das Mythengeflecht Napoleon aufzufächern, um sich der ungebrochenen Faszination, die diese Figur bis heute ausübt, anzunähern.

Sehnsucht nach Autokraten: Napoleon
Theatergespräche des Saarländischen Staatstheaters und des Käte Hamburger Kollegs CURE in Kooperation mit SR Kultur

Distribution

Inszenierung

Armin Petras

Dramaturgie

Simone Kranz

Regieassistenz/Abendspielltg.

Carl Matti Steub

Theaterpädagogische Betreuung

Luca Pauer

Bühnenbildassistenz

Aryn Schiffmann

Kostümhospitanz

Ella Schreiber

FSJ Übertitel

Melina Eichhorn

FSJ Kostüm

Linnea Wagner

Napoleon 1, Papst Pius VII., Marie-Louise von Österreich, Friedrich Staps u.a.

John Armin Sander

Napoleon 2, Jean Lannes, Wilhelm III., König von Preußen u.a.

Sébastien Jacobi

Napoleon 3, Joseph Fouché 1 u.a.

Wolfgang Michalek

Napoleon 4, Maria Walewska, Caroline Bonaparte, Moderatorin, totes Mädchen, Fouché 2, Renz/Eleonore Prochaska u.a.

Anna Jörgens

Napoleon 5, Paul de Barras, Joseph Bonaparte, Doktor u.a.

Bernd Geiling

Joséphine de Beauharnais, General Berthier, Königin Luise von Preußen, Klemens W. L. von Metternich

Gaby Pochert

Charles-Maurice de Talleyrand, Freiherr vom Stein

Gregor Trakis

General Murat, Lucien Bonaparte

Nicolai Gonther

Trommler

Lukas Becker

Bürger*innenensemble

Stefanie Baron, Lukas Becker, Gabriele Bernstein, Jörg Bertrand, Ina Rosa Bethscheider, Nadja Biallas, Suuna Bogner, Inga Brandel, Walter Brandel, Ilonka Charpentier, Julie Charpentier, Oleksandra Chernetska, Liv Colling, Su Cremer, Gu Djouahra, Stefan Emmerich, Christian Fiebrig, Bettina Fink-Klos, Rebecca Glasman, Tanja Göller, Andrea Görgen, Martina Heinzelmann, Margit Holzer, Ursula Jäger, Pia Kaiser, Susanna Keppner, Ingrid Korb, Martina Kurschilgen, Thomas Lambert, Brigitte Lerp, Daniela Maas, Alex Mayer, Bernd Müller, Pia Müller, Evelina Nesterovska, Anja Nikolaus, Markus Paul, Steffi Paul, Beate Petri-Ruth, Lena Rau, Rita Rau, Silke Reitz, Evelyne Rutz, Vera Sämann, Karin Schmidt, Tom Schmidt, Adelheid Schumacher, Sven Sellgrad, Irmtraud Stiller, Susa Streil, Ruth Weissmüller, Heike Wendorff, Beate Woike 

Video & Photo
Voix de presse

“Nicht nur zeigen sie alle fünf, dass sie überaus fähig sind, ein Stück zu tragen, sondern es sind auch ihre schauspielerischen Leistungen, ihre Feinheiten und Nuancen, die Petras Stück Glanzmomente verleihen. Besonders hervorzuheben, ist dabei auch Gaby Pochert, die Joséphine de Beauharnais, Napoleons erste Ehefrau, mit wunderbarer Ambivalenz spielt.” 

Saarbrücker Zeitung, Isabell Schirra, 19. Januar 2026

“Diese Frage, ob das Drama vermeidbar war, beantwortet Petras nicht, aber von diesem opulenten, fast dreieinhalbstündigen Theaterabend bleiben eindringliche Bilder (Bühnenbild: Julian Marbach, Video: Maria Tomoiagâ) mit Schlachtenlärm und wehenden Nationalfahnen hängen. Und die Bezüge zu den aktuellen Auseinandersetzungen, sei es im Iran, sei es in der Ukraine.” Mehr lesen …

OPUS Magazin, Burkhard Jellonneck, 19. Januar 2026

“Petras Inszenierung glänzt mit Spannung, tollen Kostümen, einem stark aufspielenden Ensemble und Feingefühl für die Autokratenfigur. Diese besetzt er in Haynes-Manier gleich fünffach.” Mehr lesen

saartext, Oliver Sandmeyer, 19. Januar 2026

“Der Napoleon von Armin Petras ist also ein Theater-Spektakel mit einigen Höhen, keinen Tiefen aber auch keinen faszinierenden Erkenntnissen. Diskussionswürdig ist es aber allemal.” Mehr lesen …

SR kultur, 18. Januar 2026, Barbara Grech

“Das Ensemble ist famos. Petras verteilt seine Titelfigur auf vier Männer und eine Frau. (...) Für Joséphine Beauharnais bietet Gaby Pochert jene Souveränität auf, die es im Umgang mit einem Mann wie Napoleon braucht.” Mehr lesen …

Die Deutsche Bühne, Michael Kaminski, 18. Januar 2026

"Nach seiner Antigone-Inszenierung ist Armin Petras am Saarländischen Staatstheater eine weitere großartige Regiearbeit gelungen.(…) Das Premierenpublikum der Uraufführung erlebt trotz Überlänge einen kurzweiligen Abend und quittiert das Stück mit einem satten, begeisterten Applaus. Zwei Drittel der Theaterbesucher lässt es sich nicht nehmen, die Schauspieler mit Bravo-Rufen und Ovationen im Stehen zu feiern."

Die Rheinpfalz online, Christiane Magin, 18. Januar 2026