Adrian Laugsch

Adrian Laugsch (*1997) schreibt und performt Musik für Konzert, Bühne und Film. Ausgehend von einer musikalischen Auseinandersetzung mit historisch, (auto)biografisch oder nostalgisch aufgeladenem Material ist Adrians Arbeit maßgeblich vom Interesse an der inhaltlichen und formalen Erweiterung des Klanges durch theatrale, interdisziplinäre und multimediale Strategien geprägt. Dies reicht von der Verwendung menschlicher Stimme und Sprache über außermusikalische Konzepte und narrative Bögen bis zum expliziten Einsatz von Szene und Video, wobei traditionelle Formate wie Konzert, Hörspiel, Album, Musiktheater und Installation verknüpft werden.

Ein weiterer Fokus liegt auf der Gestaltung, Inszenierung und Erforschung hybrider, grenzüberschreitender und nicht-normativer (Klang-)Identitäten sowie der Suche nach neuen Ausdrucksformen zwischen queerer Opulenz und postdigitaler Künstlichkeit. ​

Adrians Werke werden von renommierten Klangkörpern wie Ensemble Musikfabrik, Names Ensemble, MDR Sinfonieorchester, JACK Quartet, Ensemble Ascolta, Vertixe Sonora, Asasello Quartett, Moscow Contemporary Music Ensemble, Mivos Quartet, Camerata Zürich, Glasgow New Music Expedition, Mitteldeutsche Kammerphilharmonie, MotoContrario & Max Brand Ensemble Wien aufgeführt und regelmäßig mit internationalen und nationalen Preisen ausgezeichnet.

Adrians musikalische Ausbildung begann mit Geigenstunden im Alter von sechs Jahren. Bald folgten Klavier-, Gesangs- und Kompositionsunterricht, letzterer bei Dr. Lydia Weißgerber. Anschließend studierte Adrian instrumentale und elektronische Komposition sowie Musiktheorie bei Prof. Luxa M. Schüttler und Prof. Hubert Moßburger an der HMDK Stuttgart sowie bei Prof. Brigitta Muntendorf, Prof. Annesley Black und Prof. Michael Beil an der HfMT Köln.