Rosa Rieck

Rosa Rieck, in Berlin aufgewachsen, studierte zunächst Theaterwissenschaft, Literaturwissenschaft und Spanisch an der FU Berlin. Derweil war sie als Autorin und freie Dramaturgin tätig, u.a. im Rahmen des Performing Arts Festival Berlin, am SOEHT7 Berlin, am Jugendhaus Statthaus Böcklerpark Berlin, bei Theater Total Bochum und am Neuen Schauspiel Leipzig.

2018-2020 studierte sie Szenisches Schreiben an der Universität der Künste Berlin. Ihre Texte wurden u.a. am Schauspiel Leipzig, im Theater Koblenz, im Berliner Ringtheater und der Volksbühne Berlin gezeigt.

Sie kuratierte die Szenische Lesereihe GLANZODERHARNISCH.

Als DIEZEN kollektiv schreibt sie gemeinsam mit Katharina Kern und Lena Reißner zeitgenössische Dramatik. Mit ihrem Stück Hascherl war DIEZEN kollektiv 2022 für den Heidelberger Stückemarkt und 2023 für den Münchner Förderpreis für neue Dramatik nominiert. DIEZEN kollektiv begreift das kollektive Schreiben als solidarisches Werkzeug gegen Konkurrenzkultur.

Seit 2020 studierte sie zusätzlich Schauspielregie an der HfS Ernst Busch Berlin.

Während des Regiestudiums assistierte sie am Deutschen Theater Berlin.

Sie ko-produzierte das Fortbildungsprogramm „Inklusion in der Lehre der Theaterkünste“ der HfS Ernst Busch und machte damit erste Schritte in die inklusive Theaterpraxis. Als freie Produktionsdramaturgin und Produktionsleitung arbeite sie u.a. beim NO LIMITS Festival Berlin und dem Theater Natur Festival im Harz.

Mit der Uraufführung von Paula Kläys Gigantische Einsamkeit an den Münchner Kammerspielen schloss sie 2025 ihr Regiestudium ab.

Seitdem verbindet Kläy und Rieck fortlaufend die künstlerische Zusammenarbeit. Kassandra – Das Ende der Ereignisse am RambaZamba-Theater Berlin ist ihre zweite Arbeit. 

Ihre nächste gemeinsame Arbeit ist in der Spielzeit 26/27 am Saarländischen Staatstheater Saarbrücken zu sehen.