
Berlin Alexanderplatz
1927. Franz Biberkopf kommt aus dem Gefängnis frei und steht orientierungslos auf dem Alexanderplatz in Berlin. Bestraft wurde er, weil er seine Freundin Ida erschlagen hat. Das Gefängnis, diese Welt der festen Zeiten und Regeln, hatte ihm Struktur gegeben. Wie soll es jetzt weitergehen? Biberkopf versucht seinen Weg zu finden zwischen den Kleinkriminellen und Prostituierten, den Kommunisten und Nationalsozialisten, die die Widersprüchlichkeit der Stadt ausmachen.
Zwei Kräfte ziehen an ihm: Sein Anspruch, von nun an anständig zu sein, und sein Verlangen nach dem täglichen Brot, nach Liebe und Anerkennung. Doch sobald er sich entschließt, diesen Bedürfnissen nachzugehen, nimmt das Verhängnis seinen Lauf. Wird er zu ein bisschen Gerechtigkeit finden in sich, in dieser Welt?
Mit diesem Herzensprojekt von Schauspieldirektor Christoph Mehler stellt die Schauspielsparte des Saarländischen Staatstheaters die großen menschlichen Fragen – nach Gerechtigkeit in der Welt und der Verantwortung für das eigene Leben, aber auch nach Liebe, Sühne und Vergebung.
Bühnenfassung von Oliver Reese
