
Cabaret
„Willkommen, bienvenue, welcome“ – im Kit Kat Club pulsiert die Nacht: Körper im Takt der Musik, Champagner in Strömen, Küsse im Halbdunkel. Die „Goldenen Zwanziger“ in Berlin: „Fremder, étranger, stranger“, alle sind willkommen. Noch.
Denn bei Tag formiert sich eine andere Choreographie – die zukünftigen Machthaber marschieren schon auf den Straßen. Arbeitslosigkeit und Zukunftsangst machen sich breit.
In dieser Atmosphäre zwischen Glanz und Bedrohung begegnen sich der junge amerikanische Schriftsteller Cliff Bradshaw und die schillernde Sängerin Sally Bowles. Ihre Liebe ist intensiv, flackernd.
Als Cliff die Zeichen der Zeit erkennt und Sally anfleht, mit ihm auszuwandern, versteht sie die Welt nicht mehr. Denn es wird doch noch immer gefeiert, getanzt und geliebt im Kit Kat Club, wo jede*r sein darf, was er*sie ist.
Nach dem Stück “Ich bin eine Kamera” von John van Druten und Erzählungen von Christopher Isherwood Deutsch von Robert Gilbert in der reduzierten Orchesterfassung von Chris Walker
