Aufgrund der anhaltenden Nachfrage und der positiven Resonanz in den Medien wird es im Großen Haus des Saarländischen Staatstheaters am Sonntag, 3. Mai, um 18 Uhr und am Montag, 4. Mai, ebenfalls um 18 Uhr, je eine Zusatzvorstellung des Stückes Käsch und Naziss geben. „Es wäre schön, wenn noch mehr Schülerinnen und Schüler diese Möglichkeit nutzen, sich dieses Stück anzuschauen“, sagt Generalintendant Michael Schulz. Deswegen bietet das Saarländische Staatstheater die Tickets für Schulklassen (empfohlen ab Klasse 9) für die Zusatzvorstellung am 4. Mai mit drei Euro pro Schülerin und Schüler zu einem besonders günstigen Preis an. Käsch und Naziss ist ein dreiteiliger, kurzweiliger Theaterabend, der zeigt, wie zerbrechlich unsere Demokratie ist.
Unsere Demokratie scheint verwundbar geworden und längst keine Selbstverständlichkeit mehr. Umfragen zeigen, dass auch im Saarland der Trend zu autoritären Kräften auf Rekordniveau ist. „Nachdem die Menschen jahrzehntelang an die Eigenverantwortung verwiesen und dem freien Spiel der Märkte überlassen waren, suchen sie jetzt bei autoritären und offen antidemokratischen Parteien nach Verbesserung ihrer Lebensumstände", sagt Ulf Schmidt, der Chefautor und Chefdramaturg des Saarländischen Staatstheaters. Gegen Gleichgültigkeit und Ohnmacht hat er das Stück Käsch und Naziss – Über die Selbstabschaffung der Demokratie. Und ihre Verteidigung geschrieben, das Volker Lösch inszeniert hat.
Karten für die zwei Zusatzvorstellungen am 3. und 4. Mai gibt es ab sofort an unserer Vorverkaufskasse zu den üblichen Öffnungszeiten: Dienstag bis Freitag 10–18 Uhr, Samstag 10–14 Uhr unter der Telefonnummer 0681/3092-486 oder online unter www.staatstheater.saarland

