
Blutschwester | Uraufführung
In Leben und Sterben, Liebe und Wut sind drei Frauen in Maria Milisavljevićs neuem Theatertext miteinander verbunden. Ihre Solidarität reicht weit und ihre Sorge umeinander tief. Sie schreiben sich ein in die Geschichte der feministischen Bewegung und geben sich gegenseitig Kraft in der Konfrontation mit einer Krebserkrankung. Mit einer beglückenden, manchmal beinahe schmerzlichen Nähe zu ihren Figuren erzählt Milisavljević von stillen Sehnsüchten und unerledigten Konflikten, Pflege und Begleitung, Freundinnenschaft und Widerstand bis zuletzt.
Für den Writers‘ Room wählt ein Team aus Regie, Autor*in, Ausstattung und Dramaturgie ein Thema und arbeitet dann bis zur Premiere eng zusammen. So begegnen sich spannende Künstler*innen, die einander inspirieren und in ihrer gemeinsamen Auseinandersetzung tagesaktuell bleiben.
Maria Milisavljević ist eine wichtige zeitgenössische Theaterautorin, ausgezeichnet unter anderem mit dem Mülheimer Dramatikpreis 2025 und dem Else-Lasker-Schüler-Dramatikpreis 2026. In Saarbrücken arbeitet Milisavljević zum ersten Mal mit Regisseurin Franziska Stuhr zusammen. Stuhr beschäftigt sich intensiv mit Lebensentwürfen, die von feministischer Solidarität geprägt sind. Ein Schwerpunkt, der auch ihre Inszenierungen formal und inhaltlich prägt. Lara Scherpinski schafft für diese Themen einen Raum, der Dialoge zwischen Geschichte und Gegenwart, Innen und Außen ermöglicht.
Seien Sie gespannt auf Geschichten von Wut und Widerstand, freuen Sie sich auf die Schönheit der Solidarität!
Für Fachgespräche dankt die Produktion:
Dr. Ingrid von Beyme, Sammlung Prinzhorn Heidelberg
Verena Bijok und Simone Nießing, Landesarbeitsgemeinschaft Hospiz Saarland
Barbara Emanuel, Diakonie Saar
Dr. Annette Keinhorst, Gesine Kleen und Petra Stein, FrauenGenderBibliothek Saarbrücken
Monika Ludigs, Selbsthilfegruppe Eierstockkrebs
Blogbeiträge
Eine Handvoll Hoffnung
Die Entstehungsgeschichte von „Blutschwester“
Eine Inspiration für das Bühnenbild war die Künstlerin Else Blankenhorn. Zu ihrem Werk findet sich ein Gespräch mit Dr. Ingrid von Beyme (Kuratorin der Sammlung Prinzhorn, Heidelberg) auf unserem Blog
Inhaltshinweis: Im Stück werden Krebserkrankungen und das Sterben eines nahen Angehörigen behandelt.
Die Diagnose Krebs bedeutet eine große Veränderung des gewohnten Alltags. Ängste und Unsicherheiten belasten sowohl die Betroffenen als auch ihr Umfeld.
Die Saarländische Krebsgesellschaft ist da, wenn plötzlich alles anders ist: Mit ihrem kostenlosen Beratungsangebot unterstützt sie Krebspatient*innen und ihre Angehörigen bei der Bewältigung psychischer und sozialer Belastungen und begleitet sie psychoonkologisch und sozialrechtlich durch diese schwierige Lebensphase.
https://www.krebsgesellschaft-saar.de/
Inszenierung
Bühnenbild und Kostüme
Musikalische Leitung
Licht
Dramaturgie
Regieassistenz/Abendspielltg.
Theaterpädagogische Betreuung
Ausstattungsassistenz
lnspizienz
Soufflage
Regiehospitanz
Kostümhospitanz
Technischer Direktor Ralf Heid Bühneninspektoren Philipp Sonnemann, Christoph Frank Technische Produktionsleiterin Nicole Martini Leiter der Beleuchtungsabteilung Björn Schöck Kommissarische Leitung Ton-Video-Abteilung Birgit Kessler Kostümdirektorin Eleni Chava Leitung Requisite Paul Karlson Cremer Chefmaskenbildnerin Birgit Blume Theatermeister und Technische Einrichtung Yannik Bauer Beleuchtungsmeister Nicholas Heintz Ton und Video Maik Haupenthal, Simon Klaust, Phileas Fiorino Stückmeister Requisite Markus Vogelsang Produktionsleiterin Kostüm Lisa Weinbrecht Gewandmeister*innen Christiane Hepp, Bettina Kummrow, Kerrin Kabbe, Martina Lauer Ankleider*innen Michael Heißler, Sabrina Neukirch Kostümbearbeitung Larissa Mauer Hutmacherei Sabrina Neukirch Schuhmacherei Thomas Seibold Maske Simone Fleig Leitung Werkstatt und Schlosserei Fabian Koppey Konstrukteur Maximilian Schramm Leitung Dekorationsabteilung Saskia Götz Leitung Malsaal Ella Zistler Leitung Schreinerei Claude Schmitt Leitung Statisterie Andreas Klußmann
“Ein berührendes Stück voller Empathie, Menschlichkeit, zärtlicher Verletzlichkeit.” Mehr lesen …
SR kultur, 28. März 2026
“Struppek ist in Höchstform und bespielt die gesamte Gefühlsklaviatur - von urkomisch bis tränenrührend. Immer wieder jagt ihre Performance Schauer den Rücken hinab. Höchst sehenswert!” Mehr lesen …
saartext, 30. März 2026
“Eine eindringliche Inszenierung über Leben und Tod, die man sich auf keinen Fall entgehen lassen sollte.” Mehr lesen …
OPUS Magazin, 30. März 2026
“Ein starkes, forderndes und durchaus humorvolles Stück über Rollenmuster, Absurdität in der Medizin und das Versagen der Männer.” Mehr erfahren …
SR kultur, 15. April 2026












