Schuld und Schein
„Würden die Menschen das Geldsystem verstehen, hätten wir eine Revolution noch vor morgen früh“ soll Henry Ford vor 100 Jahren gesagt haben. Die Revolution blieb bisher aus. Dafür hat sich das Geldsystem selbst seit damals revolutionär verändert. Was vor hunderten von Jahren damit begann, dass Menschen Goldstücke durch Schuldscheine ersetzen, entwickelte sich zu einem geradezu irrsinnigen Sytem der grenzenlosen digitalen Geldvermehrung.
Heute entsteht neues Geld immer dann, wenn ein Kredit aufgenommen wird. Und dieses Geld löst sich in Luft auf, wenn der Kredit zurückgezahlt wird. Kredit zurückgezahlt – Geld vernichtet. Das klingt irre? Ist aber so. Sagt die Deutsche Bundesbank. Die Frage ist: Wer darf Geld schaffen ? Wofür sollte Geld geschaffen werden? Und nicht ganz unwichtig: Warum kommt bei Ihnen von diesen galaktischen Geldmengen so wenig an? Schuld und Schein beruht auf volkswirtschaftlichen Recherchen und bleibt haarscharf an der Wirklichkeit, die so absurd ist, dass Sie aus dem Lachen nicht mehr herauskommen. In der ursprünglichen Fassung lief Schuld und Schein in München 10 Jahre lang vor begeistertem Publikum. Im Saarländischen Staatstheater ist eine aktualisierte Fassung zu sehen.
Regie bei Schuld und Schein führt erstmals unser Ensemble-Mitglied Raimund Widra, der für diese Produktion auch eigene Texte beisteuert, die auf Wilhelm Hauffs Märchen Das Kalte Herz basieren. Ist es Zeit für Henry Fords Revolution? Entscheiden Sie selbst.
Mit zusätzlichen Texten von Raimund Widra nach Wilhelm Hauff Das kalte Herz
Es kommen stroboskopähnliche Lichteffekte und Bühnennebel zum Einsatz
Inszenierung
Raimund Widra
Musik/Sounds
Jonathan Lutz
Bühne und Kostüme
Viktoria Edler
Dramaturgie
Dr. Ulf Schmidt
Regieassistenz und Abendspielleitung
Fred Kakuschke
Ton/Video
Nils Fiene
Licht
Philipp Kaminski
Kamera & Videodesign
Nils Fiene Philipp Kaminski
Theaterpädagogische Betreuung
Luca Pauer
Soufflage
Maria Klußmann
FSJ
Emily Engstler
Mit
Bernd GeilingNicolai Gonther
Lea Ostrovskiy
Jan Hutter
Jonathan Lutz
“Wunderbar böse, ausgesprochen unterhaltsam, und man lernt verdammt viel. (…) Schuld und Schein ist absolut sehenswert, tolles Hirnfutter und erstklassiger Diskussionsstoff.”
Saarbrücker Zeitung, Susanne Brenner, 1. Juni 2026
“Der Text von Ulf Schmidt unglaublich kenntnisreich, manchmal plakativ, aber mit ungemeinem Wortwitz. Das hat Regisseur Raimund Widra wirklich gekonnt, bisweilen etwas schrill, in Szene gesetzt. Selten wird man gleichzeitig so gut aufgeklärt und trotzdem bestens unterhalten. (..) Ein wirklich gelungener Theater-Abend.” Mehr lesen …
SR3 Saarlandwelle, 30. Mai 2026
"Mit Schuld und Schein schenkt er [Raimund Widra] dem Publikum einen kurzweiligen, unterhaltsamen Abend, eine Arbeit, die Lust macht, mehr von ihm zu sehen. Eine gelungene Premiere."
Die Rheinpfalz, Christine Magin, 1. Juni 2026













