Musik von Georg Friedrich Händel, nach Ludovico Ariosts Epos »Orlando furioso«

Die nächste spannende Opernpremiere steht im Saarländischen Staatstheater ins Haus: »Alcina«, eine Oper in drei Akten von Georg Friedrich Händel nach Motiven von Ludovico Ariosts Epos »Orlando furioso« ist ab Samstag, 04. Dezember 2021 im Großen Haus des Staatstheaters zu sehen.

1735 wurde sie in London uraufgeführt - Händel war damals auf dem Höhepunkt seines künstlerischen Schaffens. Inhaltlich ist das Werk angelehnt an das italienische Epos »Orlando furioso« von Ariost:

Alcina, die Zauberin (Valds Wilson), zieht die Männer in ihren Bann – und gleich sind sie verloren. Denn sie werden von der Männermordenden in Steine und Tiere verwandelt, müssen für immer auf der Insel, auf der Alcina residiert, ausharren. Dann naht Veränderung in Person des jungen Ruggiero (Carmen Seibel/
Melissa Zgouridi), der Alcinas Herz erobert…

 

Doch da ist auch noch Ruggieros Verlobte Bradamante (Judith Braun),die ihn zurückgewinnen will und damit zu retten versucht. Nun ist »Alcina« weit mehr als die lasterhaft-lustvolle Titelheldin und eine mit Magie angereicherte Geschichte eines Seitensprungs; schon bald stehen sich zwei Welten gegenüber: Die farblos-bodenständige Welt Bradamantes und die sinnlich-erotische Welt Alcinas.

Als Werk aus einer längst vergangenen Epoche attestiert man Händels Oper nur allzu gern ein geisterhaft verstaubtes Leben einer Antiquität – doch weit gefehlt. In »Alcina« geht es um das Ringen zwischen vernunftorientierter Moral und die Lustbarkeit des (einzigartigen) Moments. Wie viel Ordnung braucht der Mensch, wie viel Freiheit erträgt er? Fragen, die aktueller kaum sein könnten.

Tickets gibt es bei der Vorverkaufskasse:

Schillerplatz 2, 66111 Saarbrücken, Montag bis Freitag: 10 – 18 Uhr, Samstag: 10 – 14 Uhr
Telefon (0681) 3092-486 | Fax (0681) 3092-416 | E-Mail kasse@staatstheater.saarland

Aufgrund der angespannten Pandemie-Lage hat der Ministerrat die Corona-Maßnahmen im Saarland erneut verschärft.

Für Theater- und Konzertbesuche gilt ab Donnerstag, 2. Dezember 2021 die 2G-Plus-Regelung:
Das heißt, dass nur Besucher*innen, die geimpft oder genesen sind und zusätzlich einen negativen Covid-Test vorlegen (maximal 24 Stunden alter Antigen-Schnelltest oder 48 Stunden alter PCR-Test), Einlass in die Spielstätten erhalten.*

Die Tests müssen von einer offiziellen Teststelle (Testzentrum, Apotheke, Arzt etc.) durchgeführt worden sein, Selbsttests werden nicht anerkannt. Bitte halten Sie die entsprechenden Nachweise zusammen mit einem gültigen Lichtbildausweis beim Einlass zur Kontrolle bereit.
Das Saarländische Staatstheater führt vor Ort keine Tests durch.

    Es gilt wieder Maskenpflicht: Vom Betreten bis zum Verlassen der Spielstätten ist eine medizinische Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen, auch am Platz während der Aufführung.

    Weitere Informationen finden Sie hier.

    * Von der Pflicht zur Vorlage eines 2G-Plus-Nachweises ausgenommen sind Personen mit medizinischer Kontraindikation, Kinder, die das sechste Lebensjahr noch nicht vollendet haben sowie minderjährige Schülerinnen und Schüler bundesdeutscher Schulen, die regelmäßig an den Testungen in der Schule oder Kita teilnehmen.

     

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