Andrei Ioniță

Seit seinem Ersten Preis beim XV. Tschaikowski-Wettbewerb 2015 zählt Andrei Ioniță zu den führenden Cellisten seiner Generation. Auf seinem Debütalbum bei Orchid Classics kombinierte er eine Ersteinspielung von Brett Dean mit Werken von Bach und Kodály und wurde dafür von Gramophon als »Cellist von überragendem Können, musikalischer Fantasie und mit Engagement für die Musik unserer Zeit« gelobt.

2017 gab Ioniță sein USA-Debüt mit Konzerten in Chicago und Washington, D.C., und in der Zankel Hall der New Yorker Carnegie Hall. Zu den Höhepunkten der vergangenen Saison gehören Auftritte mit dem Chicago Symphony, dem Gewandhausorchester, dem Detroit Symphony, den Münchner Philharmonikern, dem Orchestre symphonique de Montréal, dem BBC Philharmonic, dem Danish National Symphony und dem Yomiuri Nippon Symphony. Er hat mit berühmten Dirigent*innen wie Herbert Blomstedt, Cristian Măcelaru, Sylvain Cambreling, Kent Nagano, Omer Meir Wellber, John Storgårds, Joana Mallwitz und Ruth Reinhardt zusammengearbeitet. Er gab Recitals im Konzerthaus Berlin, in der Elbphilharmonie, in der Tonhalle Zürich sowie bei den Festivals in Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein und Verbier. Andrei Ionițăs außergewöhnliches Talent macht ihn zu einem gefragten Interpreten von Kammermusik. In seinen Konzerten arbeitet er u. a. mit Martha Argerich, Christian Tetzlaff, Sergei Babayan und Steven Isserlis zusammen.

Vor dem Gewinn des Tschaikowski-Wettbewerbs gewann Ioniță 2013 den Ersten Preis beim Chatschaturian-Wettbewerb sowie den Zweiten und den Sonderpreis für seine Interpretation einer Auftragskomposition beim Musikwettbewerb der ARD. Außerdem war er BBC New Generation Artist sowie Artist in Residence bei den Hamburger Symphonikern. 1994 in Bukarest geboren, Rumänien, wurde Andrei Ioniță zunächst Schüler von Ani-Marie Paladi und später von Jens Peter Maintz an der Universität der Künste Berlin. Er spielt auf einem Cello von Filippo Fasser aus Brescia.

Besetzt 2024/2025