
Offen bleiben!
Kulturräume sind elementare Teile unserer Demokratie, es sind Orte des Austausches, der Auseinandersetzung und der Verständigung. Doch aktuell stehen sie unter großem Druck, bedroht von Frontenbildung, politischer Stimmungsmache und rechten Einflussversuchen.
Die Paneldiskussion fragt, wie Kulturinstitutionen als offene Diskursräume wirksam bleiben können. Sich klar zu positionieren ist dabei ebenso Teil davon, wie Stimmenpluralismus zuzulassen. Mit welchen Formaten und Strategien lassen sich Menschen erreichen, die sich zunehmend von demokratischen Institutionen entfremdet fühlen? Welche Ressourcen, Netzwerke und Bündnisse brauchen Institutionen und Kulturschaffende, um Anfeindungen oder politischen Angriffen standzuhalten? Und welche Best-Practice-Beispiele zeigen, wie demokratische Kulturarbeit in diesen Zeiten gelingen kann?
Es diskutieren die Ministerin für Bildung und Kultur Christine Streichert-Clivot, Mirka Borchardt, Dramaturgin und Vorstandsmitglied Netzwerk Freie Szene Saar e.V., Kira Kirsch, künstlerische Leiterin Festival Perspectives, Edda Petri, kommissarische Geschäftsführung Neunkircher Kulturgesellschaft und Ulf Schmidt, Chefdramaturg Staatstheater Saarland.
Moderation: Luca Pauer, Leitung Theatervermittlung & Offene Bühne, Saarländisches Staatstheater
Dieses Panel ist eine Kooperation mit dem 47. Filmfestival Max Ophüls Preis und der Unterstützung des Ministerium für Bildung und Kultur.
Hinweis: Am gleichen Tag um 19:30 Uhr findet die Derniere von Käsch und Naziss. Über die Selbstabschaffung der Demokratie. Und ihre Verteidigung statt – ein starkes Zeichen dafür, wie Kunst, Diskurs und gesellschaftliche Verantwortung zusammenwirken können.
Eintritt frei - kostenfreie Tickets mit Voranmeldung an der Theaterkasse: 0681 3092-486 | kasse@staatstheater.saarland


