
tomorrow…we…were
Anna Konjetzky – die 2025 zum dritten Mal eine dreijährigen Optionsförderung der Landeshauptstadt München erhalten hat – befasst sich in tomorrow…we…were… mit Nostalgie, dem Festhalten am vermeintlich früher Besseren. Individuell wie gesamtgesellschaftlich empfindet sie Nostalgie als einen starken Motor, nicht nur als Exit aus einer unsicheren Gegenwart, sondern als Projektion der Zukunft. <p>
In einer auseinandergezogenen Halfpipe ist das Ensemble (fünf Frauen, ein Mann) gleichzeitig vorwärts- und rückwärtsgewandt in seiner Dynamik. Die Beatles-Zeile »Yesterday, all my troubles seemed so far away« wirkt wie ein Rettungsanker. Doch können wir aus der Verklärung der Vergangenheit eine Zukunftsvision entwickeln?
Get-together im Anschluss an die Vorstellung.



