Franziska Stuhr

Franziska Stuhr (*1993) studierte Theaterregie am Mozarteum in Salzburg und am Institut del Teatre in Barcelona. Seit 2019 arbeitet sie freiberuflich als Regisseurin in Deutschland, Österreich und der Schweiz, zuletzt unter anderem am Oldenburgischen Staatstheater, an den Bühnen Bern, am Pfalztheater Kaiserslautern, am Staatstheater Kassel und am Schauspielhaus Graz.

Ein inhaltlicher Schwerpunkt ihrer Arbeiten liegt auf der Erforschung und Darstellung unterschiedlicher weiblicher* Lebensrealitäten. Sie beschäftigt sich vorwiegend mit aktuellen Texten und Romanadaptionen. Für Deutschlandfunk Kultur produzierte sie das dokumentarische Hörspiel Keine Namen, niemand über die Verfolgung von Sinti:zze in der NS-Zeit, für das sie gemeinsam mit der Autorin Annette Kufner den Robert Geisendörfer Preis 2025 erhielt. Als Gastdozentin für Schauspiel war sie bisher am Mozarteum Salzburg und an der Hochschule für Musik und Theater Rostock tätig.

Eine enge und kontinuierliche künstlerische Zusammenarbeit verbindet sie seit dem Studium mit der Schauspielerin Rebecca Seidel, die aktuell am Badischen Staatstheater Karlsruhe ihre gemeinsame Inszenierung Prima Facie spielt. Franziska Stuhr lebt in Hamburg.

Besetzt 2025/2026