Die Herzogin von Chicago
Charleston, Slowfox und Walzer, alteuropäischer Prunk und das vibrierende, moderne Amerika der 20er-Jahre: In Emmerich Kálmáns Operette Die Herzogin von Chicago treffen Gegensätze aufeinander – und finden zueinander. Genau wie die millionenschwere Amerikanerin Mary Lloyd und der traditionsbewusste Europäer Prinz Sándor.
Mary begibt sich in Begleitung einer Jazzband auf Europareise – im Gepäck ihren unerschütterlichen Glauben an die Macht des Geldes. In Sylvarien trifft sie auf Sándor, dessen Königreich kurz vor dem Bankrott steht. Mary ergreift die Chance und kauft sich aus purer Laune die Thronfolge. Dann kommen Gefühle ins Spiel. Mary und Sándor kommen sich näher, ebenso wie Amerika und Europa, Tradition und Moderne. Und Mary zweifelt, ob sich mit Geld wirklich alles kaufen lässt.
Mit ironischem Witz und tänzerischer Leichtigkeit spiegelt Kálmán die kulturellen Umbrüche der 1920er-Jahre. Zwischen Foxtrott-Rhythmus und Csárdás-Melodie entfaltet sich ein musikalisches Feuerwerk, das die Spannung zwischen Tradition und Fortschritt feiert.
Musikalische Leitung
Inszenierung
Bühne
Kostüme
Choreographie
Video
Licht
Sounddesign
Dramaturgie
Choreinstudierung
Einstudierung Kinderchor
Kronprinz Sandor Boris
Algirdas DrevinskasMiss Mary Lloyd
Jessica MuirheadMister James J. J. Bondy
Benjamin LeePrinzessin Rosemarie
Bettina Maria BauerKönig Pankras
Joachim G. MaaßPerolin, Kriegsminister
Ruth MüllerBojazowitsch, Finanzminister
Stefan RöttigMarys Damenkapelle
Claudia Artner, Faye Bollheimer, Steffen Gerstle, Ruth Lauer, Antonio Rasetta, Isabella Seliger