
Was ihr wollt
Graf Orsino begehrt Gräfin Olivia. Doch sie befindet sich in Trauer und weist ihn ab. Daraufhin schickt Orsino seinen Diener Cesario zu ihr, der eigentlich Viola ist, ein verkleidetes Mädchen, um für ihn zu werben. Doch Olivia verliebt sich in Cesario/Viola während Viola/Cesario sich in Orsino verliebt.
Und dann ist da noch die Dienerschaft: Mit Saufen wollen Sir Toby und seine Kumpan*innen die Nacht zum Tag machen, was dem Haushofmeister Malvolio nicht passt. Um ihm eins auszuwischen, schickt man ihm gefälschte Liebesbriefe. Malvolios vermeintliches Liebesabenteuer endet mit einer großen Blamage und Kränkungen, die Konsequenzen haben werden.
Die Liebe als Entgrenzung, als unstillbares Verlangen, lässt die Figuren ins Straucheln geraten. Dass sich am Ende fast alle Paare finden, scheint wie ein ungläubiges Erwachen aus einem sehnsuchtsvollen Traum. Denn die Sehnsucht nach „der Liebe Nahrung“ bleibt.
