Großes Haus330 Min April 2026

Götterdämmerung

Dritter Tag des Bühnenfestspiels Der Ring des Nibelungen von Richard Wagner | Text vom Komponisten | In deutscher Sprache mit deutschen und französischen Übertiteln

Wo liegt die Zukunft, wenn der Mensch sich selbst zum Gott erhebt und andere gnadenlos manipuliert? In ihrer intensiven und schmerzhaft klaren Deutung des „Rings“ führen Alexandra Szeméredy und Magdolna Parditka den Missbrauch im Labor des Göttervaters Wotan an seinen Kindern zu bitteren Erkenntnissen und starken szenischen Lösungen.

Brünnhilde und Siegfried werden in eine Welt aus Machtmissbrauch und Meineid geschleudert. Sie geraten in grausame Intrigen und an die Grenzen von Können, Wollen und Wissen. Denn der Mensch Hagen manipuliert wie ein Marionettenspieler Freunde und Feinde in einem politisch motivierten Beziehungsthriller, in dem die Lüge als neue gesellschaftliche Kategorie gilt. Doch auch Hagen ist nur ein Geschöpf seines Vaters, des Ringschmieds Alberich, und so handelt er, wie es Alberich selbst im Fluch auf den Ring beschworen hat.

Rauschhafte, unendliche Melodien, große Gesangskunst und ein unter der Leitung von Sébastien Rouland mächtig und zart aufspielendes Staatsorchester dringen tief in die Emotionalität des Kosmos von Richard Wagner und seiner Botschaft einer allumfassenden Liebe ein.

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Veranstaltungstipp: Wissenschaft trifft Kunst
Wagner-Symposium 

Veranstaltungstipp: Sehnsucht nach Autokraten
Symposium zu Götterdämmerung

Rückblick

Was bisher geschah: Das Rheingold
Was bisher geschah: Die Walküre 
Was bisher geschah: Siegfried
 

Rahmenprogramm zu Götterdämmerung: Theater & Film im Kino achteinhalb

Dokumentation

Richard Wagner: Das Rheingold
ARD Documentary by Sven Rech

Richard Wagner: Die Walküre
ARD Documentary by Sven Rech
Saarländisches Staatstheater

Richard Wagner: Siegfried
ARD Documentary by Sven Rech
Saarländisches Staatstheater

 

Besetzung

Musikalische Leitung

Sébastien Rouland

Nachdirigat

Justus Thorau

Inszenierung

Alexandra Szemerédy Magdolna Parditka

Bühnenbild und Kostüme

Magdolna Parditka Alexandra Szemerédy

Choreographie

Gaetano Franzese

Video

Leonard Koch

Licht

Björn Schöck

Dramaturgie

Patrick Strasser

Choreinstudierung

Mauro Barbierato

Musikalische Einstudierung

Martin Straubel Nickolas Kudo Julius Zeman

Regieassistenz/ Abendspielltg.

Paul Veritas Pillong

Theaterpädagogische Betreuung

Maren Röttig

Bühnenbildassistenz

Faveola Kett Aryn Schiffmann

Kostümassistenz

Kseniia Dolzhykova

lnspizienz

Andreas Tangermann

Soufflage

Marion Béranger

Siegfried

Tilmann Unger

Gunther

Benedict Nelson

Alberich

Werner Van Mechelen

Hagen

Markus Jaursch

Brünnhilde

Aile Asszonyi

Waltraute

KS Judith Braun
Carmen Seibel

Gutrune

Susanne Serfling

1. Norn

Clara-Sophie Bertram

2. Norn

Carmen Seibel

3. Norn

Jessica Muirhead

Woglinde

Margot Genet

Wellgunde

Carmen Seibel

Floßhilde

Clara-Sophie Bertram

Saarländisches Staatsorchester

Opernchor des Saarländischen Staatstheaters

Video & Foto
Pressestimmen

"Parditka/Szemerédy platzieren die Handlung zwischen Reinraum und Rechenzentrum und geben dieser durch Multimediaeinsatz noch mehr Tiefenschärfe. Roulands Orchester spielt absolut erhaben." Mehr lesen …

saartext, Oliver Sandmeyer, 27. April 2026

"Die Saarbrücker Götterdämmerung als Abschluss des Rings ist wie ein fulminantes Staffelfinale einer spannenden Netflix-Serie. Auch musikalisch, denn Dirigent Sebastien Rouland lässt mit Staatsorchester und Ensemble die wichtigen Themen des Rings und damit die Klangzauberküche Wagners wieder aufleuchten." Mehr lesen …

SR kultur, Karsten Neuschwender, 27. April 2026

“Über die Frau des Abends, dieser „Götterdämmerung“, dieses Ring-Finales in Saarbrücken herrscht also kein Zweifel. Brünnhilde, Aile Asszonyi, ist die Chefin im Ring. Punkt. (...) Nicht verpassen!”

Saarbrücker Zeitung, Oliver Schwambach, 28. April 2026

“Eine rundum gelungene Premiere von Richard Wagners Götterdämmerung, am Ende mit tosendem Beifall und Standing Ovations, ging am Sonntag über die Bühne des Großen Hauses des Saarländischen Staatstheaters.” Mehr lesen …

OPUS Magazin, Kurt Bohr, 27. April 2026

"Leider ist das Meisterwerk im Saarländischen Staatstheater nur noch vier Mal zu sehen und zu hören. Hingehen lohnt sich!"

sr aktueller bericht, Sven Rech, 27. April 2026

"Sängerisch gibt es fast ausschließlich Glücksmomente. (...) Ganz am Ende würde man gerne nochmal auf den Anfang gehen, zurück zum Ring also. Aber das geht ja nicht mehr!"

Die Deutsche Bühne online, Bernd Zegowitz, 27. April 2026

“Und was Sébastien Rouland mit dem Saarländischen Staatsorchester vorlegt, an Klangwucht und Weltabschiedsschmerz, an dramatischem Sog, ohne fett aufzutrumpfen, das kann sich über die Grenzen des Saarlands hinaus hören lassen.”

Die Zeit online, Christine Lemke-Matwey, 28. April 2026

In Kooperation mit
Mit freundlicher Unterstützung des Richard-Wagner-Verbandes Saarland e. V. und Dr. Dr. Wolfgang Schug, Saarbrücken