Götterdämmerung
Wo liegt die Zukunft, wenn der Mensch sich selbst zum Gott erhebt und andere gnadenlos manipuliert? In ihrer intensiven und schmerzhaft klaren Deutung des „Rings“ führen Alexandra Szeméredy und Magdolna Parditka den Missbrauch im Labor des Göttervaters Wotan an seinen Kindern zu bitteren Erkenntnissen und starken szenischen Lösungen.
Brünnhilde und Siegfried werden in eine Welt aus Machtmissbrauch und Meineid geschleudert. Sie geraten in grausame Intrigen und an die Grenzen von Können, Wollen und Wissen. Denn der Mensch Hagen manipuliert wie ein Marionettenspieler Freunde und Feinde in einem politisch motivierten Beziehungsthriller, in dem die Lüge als neue gesellschaftliche Kategorie gilt. Doch auch Hagen ist nur ein Geschöpf seines Vaters, des Ringschmieds Alberich, und so handelt er, wie es Alberich selbst im Fluch auf den Ring beschworen hat.
Rauschhafte, unendliche Melodien, große Gesangskunst und ein unter der Leitung von Sébastien Rouland mächtig und zart aufspielendes Staatsorchester dringen tief in die Emotionalität des Kosmos von Richard Wagner und seiner Botschaft einer allumfassenden Liebe ein.
Veranstaltungstipp: Wissenschaft trifft Kunst
Wagner-Symposium
Veranstaltungstipp: Sehnsucht nach Autokraten
Symposium zu Götterdämmerung
Rückblick
Was bisher geschah: Das Rheingold
Was bisher geschah: Die Walküre
Was bisher geschah: Siegfried
Rahmenprogramm zu Götterdämmerung: Theater & Film im Kino achteinhalb
Dokumentation
Richard Wagner: Das Rheingold
ARD Documentary by Sven Rech
Richard Wagner: Die Walküre
ARD Documentary by Sven Rech
Saarländisches Staatstheater
Richard Wagner: Siegfried
ARD Documentary by Sven Rech
Saarländisches Staatstheater
Musikalische Leitung
Sébastien Rouland
Nachdirigat
Justus Thorau
Inszenierung
Alexandra Szemerédy Magdolna Parditka
Bühnenbild und Kostüme
Magdolna Parditka Alexandra Szemerédy
Choreographie
Gaetano Franzese
Video
Leonard Koch
Licht
Björn Schöck
Dramaturgie
Patrick Strasser
Choreinstudierung
Mauro Barbierato
Musikalische Einstudierung
Martin Straubel Nickolas Kudo Julius Zeman
Regieassistenz/ Abendspielltg.
Paul Veritas Pillong
Theaterpädagogische Betreuung
Maren Röttig
Bühnenbildassistenz
Faveola Kett Aryn Schiffmann
Kostümassistenz
Kseniia Dolzhykova
lnspizienz
Andreas Tangermann
Soufflage
Marion Béranger
Siegfried
Tilmann UngerGunther
Benedict NelsonAlberich
Werner Van MechelenHagen
Markus JaurschBrünnhilde
Aile AsszonyiWaltraute
KS Judith BraunCarmen Seibel
Gutrune
Susanne Serfling1. Norn
Clara-Sophie Bertram2. Norn
Carmen Seibel3. Norn
Jessica MuirheadWoglinde
Margot GenetWellgunde
Carmen SeibelFloßhilde
Clara-Sophie BertramSaarländisches Staatsorchester
Opernchor des Saarländischen Staatstheaters
"Parditka/Szemerédy platzieren die Handlung zwischen Reinraum und Rechenzentrum und geben dieser durch Multimediaeinsatz noch mehr Tiefenschärfe. Roulands Orchester spielt absolut erhaben." Mehr lesen …
saartext, Oliver Sandmeyer, 27. April 2026
"Die Saarbrücker Götterdämmerung als Abschluss des Rings ist wie ein fulminantes Staffelfinale einer spannenden Netflix-Serie. Auch musikalisch, denn Dirigent Sebastien Rouland lässt mit Staatsorchester und Ensemble die wichtigen Themen des Rings und damit die Klangzauberküche Wagners wieder aufleuchten." Mehr lesen …
SR kultur, Karsten Neuschwender, 27. April 2026
“Über die Frau des Abends, dieser „Götterdämmerung“, dieses Ring-Finales in Saarbrücken herrscht also kein Zweifel. Brünnhilde, Aile Asszonyi, ist die Chefin im Ring. Punkt. (...) Nicht verpassen!”
Saarbrücker Zeitung, Oliver Schwambach, 28. April 2026
“Eine rundum gelungene Premiere von Richard Wagners Götterdämmerung, am Ende mit tosendem Beifall und Standing Ovations, ging am Sonntag über die Bühne des Großen Hauses des Saarländischen Staatstheaters.” Mehr lesen …
OPUS Magazin, Kurt Bohr, 27. April 2026
"Leider ist das Meisterwerk im Saarländischen Staatstheater nur noch vier Mal zu sehen und zu hören. Hingehen lohnt sich!"
sr aktueller bericht, Sven Rech, 27. April 2026
"Sängerisch gibt es fast ausschließlich Glücksmomente. (...) Ganz am Ende würde man gerne nochmal auf den Anfang gehen, zurück zum Ring also. Aber das geht ja nicht mehr!"
Die Deutsche Bühne online, Bernd Zegowitz, 27. April 2026
“Und was Sébastien Rouland mit dem Saarländischen Staatsorchester vorlegt, an Klangwucht und Weltabschiedsschmerz, an dramatischem Sog, ohne fett aufzutrumpfen, das kann sich über die Grenzen des Saarlands hinaus hören lassen.”
Die Zeit online, Christine Lemke-Matwey, 28. April 2026






















